Eindrückliche Moorlandschaft

Am Freitag, den 22. Januar, versammelten sich 16 Mitglieder des Natur- und Vogelschutzvereins Bütschwil-Ganterschwil im Restaurant Löwen in Kengelbach zur 19. Hauptversammlung.

Daniel Scherrer
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Die Exkursion ins Hudelmoos blieb in Erinnerung. (Bild: pd)

Die Exkursion ins Hudelmoos blieb in Erinnerung. (Bild: pd)

Am Freitag, den 22. Januar, versammelten sich 16 Mitglieder des Natur- und Vogelschutzvereins Bütschwil-Ganterschwil im Restaurant Löwen in Kengelbach zur 19. Hauptversammlung.

Unter der Leitung von Präsident Erwin Breitenmoser konnte die Traktandenliste rasch abgebaut werden, zumal keine Wahlen nötig waren und keine Anträge erledigt werden mussten. Nachdem Kassier Hans Jörg Furrer einen erfreulich positiven Rechnungsabschluss präsentiert hatte, liess Erwin Breitenmoser nochmals das vergangene Vereinsjahr aufleben.

Informativer Jahresrückblick

In seinem spannenden Jahresbericht blickte der Präsident auf verschiedene Vereinsanlässe zurück. Herzlich bedankte er sich bei jenen Mitgliedern, die bei der wichtigen Pflege von Biotopen und beim Unterhalt von Nistkästen mitgeholfen hatten. Ganz besonders in Erinnerung bleiben wird die Exkursion ins Naturschutzgebiet Hudelmoos in der Nähe von Zihlschlacht. Im Hudelmoos wurde früher Torf abgebaut, heute zählt das Moorgebiet als Landschaft von nationaler Bedeutung. Unter der Führung von Stephan Steger wurde das prächtige Rietgebiet auf vom Moos gepolsterten Wegen durchstreift und die reichhaltige, zum Teil recht seltene Tier- und Pflanzenwelt bestaunt. Kaum trennen konnte man sich von einer Sumpfstelle, wo laut quakende Frösche ein Konzert gaben.

Grundkurs in Vogelkunde

Zum Schluss gab Erwin Breitenmoser einen Einblick ins neue Jahresprogramm des Natur- und Vogelschutzvereins. Nicht fehlen darf natürlich die beliebte Auffahrtswanderung. Als regionaler Anlass wird zusammen mit den Vereinen aus Kirchberg, Mosnang und Oberhelfenschwil ein Grundkurs in Vogelkunde organisiert. Hier können Interessierte die wichtigsten Vogelarten unserer Region kennenlernen.

An insgesamt zehn Anlässen wird ab dem 9. März viel Wissen über Lebensräume und Verhaltensweise der verschiedenen Vögel vermittelt. Anmeldungen sind weiterhin möglich bis zum 17. Februar, dies unter der Telefonnummer 071 931 21 70.

Artenvielfalt fördern

Im Obstbau wurde die Pflanzung von ökologisch wertvollen Hochstammbäumen in den letzten Jahren stark gefördert. Dies wird aber nur nachhaltig sein, wenn das Obst auch geerntet, verkauft und verarbeitet werden kann. Wie die Obstverwertung aussehen kann, soll im Oktober bei einer Besichtigung der Mosterei Möhl gezeigt werden.

Weiterhin aktuell bleibt die Förderung der Artenvielfalt im Siedlungsraum, indem zum Beispiel naturnahe Gärten angelegt und einheimische Sträucher gepflanzt werden.

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