Einbetoniert für die Ewigkeit

Gut ein Jahr nach Baubeginn wurde am Donnerstag feierlich der Grundstein für das neue Werkstattgebäude des Wohnheims Landscheide gelegt. Alle Bewohner und zahlreiche Gäste wohnten dem Festakt bei.

Urs M. Hemm
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Nach der Grundsteinlegung wurden die Gäste zum Zvieri eingeladen.

Nach der Grundsteinlegung wurden die Gäste zum Zvieri eingeladen.

WALD-SCHÖNENGRUND. Zeichnungen mit Wünschen der Bewohner, Jahresberichte der Institution der vergangenen drei Jahre, eine Beschreibung des Projekts, der Bauplan der neuen Werkstatt, der Terminplan des Bauprojekts, die Geschichte des Wohnheims und Werkstätte Landscheide seit 1954, ein Liste der Spender sowie eine aktuelle Tageszeitung – all diese Dinge packte Geschäftsführer Christian Gertsch in die Metallkiste. «Die Leute werden staunen, wenn sie in 500 oder 1000 Jahren diese Kiste ausgraben und sehen, was hier geleistet wurde» sagte er. Nachdem diese Zeitkapsel gut verschlossen worden war, betonierte Christian Gertsch mit Hilfe einiger Bewohner die Kiste in den Boden des neuen Werkstattgebäudes ein. Abgedeckt wurde sie mit einer schweren Eisenplatte, auf der das Jahr des Baubeginns, 2015, eingraviert ist.

Wie auch Roland Brunner, Präsident der Trägerschaft, zuvor, bedankte Christian Gertsch sich bei allen Geldgebern und Spendern. «Alleine an Spenden sind 1,56 Millionen Franken zusammengekommen», verkündete er. Insgesamt wird der Neubau neun Millionen Franken kosten. Einen ersten Eindruck der Werkstatt erhielten Gäste und Bewohner, als in der ersten Etage zum Imbiss geladen wurde. Dort wurde die Entstehungsgeschichte des Neubaus – von der Idee bis zur Grundsteinlegung – in Musik und Bild präsentiert.

Zum Abschluss des Rohbaufestes liessen alle Ballone in die Luft steigen, versehen mit einer Grusskarte vom Fest.

www.landscheide.ch

Ballone mit Wünschen werden in die Ferne geschickt.

Ballone mit Wünschen werden in die Ferne geschickt.