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Ein weiterer Schritt in Richtung Baubewilligung

Wildhaus Am vergangenen 9. Ok­tober ist die Auflagefrist für vier Bauprojekte der Bergbahnen Wildhaus AG abgelaufen. Diese umfassen Projekte für den Bau eines Schlepplifts im Oberdorf, für die Erneuerung und Erweiterung der Beschneiungsanlage im Gebiet Oberdorf-Chessler, für mehrere leichte Geländekorrekturen und für die Umnutzung der Talstation des Skilifts Thur in ein Zeitmesserhäuschen für die Skischule. Es habe innerhalb der Auflagefrist eine Einsprache gegeben, sagt Urs Gantenbein, Geschäftsführer der Bergbahnen Wildhaus AG. «Wir konnten diese aber bereinigen, und der Einsprecher hat sie zurückgezogen.» Somit sind diese Baueingaben einsprachefrei und können weiterbearbeitet werden.

Kanton und Bund sind zuständig

Die zuständige Behörde für diese Baubewilligung ist der Kanton St. Gallen. Dies ist darin begründet, dass die Bauprojekte ausserhalb der Bauzone realisiert werden sollen. Neben diesen Baueingaben hat die Unternehmung ein weiteres Projekt in der Bewilligungsphase, nämlich den Neubau einer 6er-Sesselbahn vom Oberdorf auf die Freienalp. «Für dieses Bauprojekt ist die Eidgenossenschaft zuständig», erklärt Urs Gantenbein. Er ist zuversichtlich, dass das Bergbahnunternehmen alle Bauwilligungen erhält und diese erste Etappe der Umsetzung des Projektes Wildhaus 2.0 realisiert werden kann.

Bereit sein, wenn die Finanzierung gesichert ist

Nach wie vor offen ist die Finanzierung. Das Aktienkapital konnte zwar plangemäss erhöht werden, doch die Regierung des Kantons St. Gallen hat vor einigen Wochen das Gesuch der Bergbahnen Wildhaus AG für Bundesdarlehen für den Ausbau der Anlagen abgelehnt, bis der Tarifstreit mit der Toggenburg Bergbahnen AG beigelegt ist. Aus diesem Grund sei noch nicht gesichert, ob die Bergbahnen Wildhaus AG den Ausbau schliesslich auch realisieren kann und in welchem Zeitrahmen. Sie würden die Planungsarbeiten und die Bewilligungsverfahren vorantreiben, so dass sie bereit seien, wenn die Finanzierung gesichert ist, sagt Urs Gantenbein. Es sei nach wie vor möglich, dass die Bauarbeiten für die neue Sesselbahn nach der kommenden Wintersaison, sprich im Frühling 2018 beginnen würden. (sas)

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