Ein Vereinswochenende im Wallis verbracht

Männerchor Bazenheid

Christian Schnider
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Die Mitglieder des Männerchors Bazenheid haben am Wochenende vom 9. und 10. September ihre Vereinsreise unternommen. (Bild: PD)

Die Mitglieder des Männerchors Bazenheid haben am Wochenende vom 9. und 10. September ihre Vereinsreise unternommen. (Bild: PD)

Früh morgens am 9. September besammelte sich die fröhliche Männerchorschar im Eichbüel. Die Carfahrt mit Sepp Holenstein führte uns via Ricken, Sattel, Urnersee in die Schöllenenschlucht, mit Halt bei der Teufelsbrücke. Nach Kaffee und kleinem Ständchen im Restaurant ging die Fahrt über Andermatt, Realp und «luftigem» Furkapass ins Gomsertal. In Ernen wartete ein Reisgericht, das Mittagessen, auf uns. Nach der spontanen Besichtigung des Alpabzuges fuhren wir weiter Richtung Binntal, wo uns der Regen so richtig erwartete. Zuhinterst im Tal lag das kleine «Sieben-Einwohner-Dörfchen» Fäld. Zu Fuss, mit Schirm und guter Laune, traf man sich nach dem akustischen Dorfkapellbesuch im Restaurant Bärgkristall. Natürlich durfte eine Kostprobe unseres Gesangs dort nicht fehlen, erst recht nicht bei solch begeisterten Restaurantgästen. Zurück beim Car und nach der Rückfahrt nach Binn stand Zimmerbezug mit anschliessendem Nacht­essen – zur Überraschung gab es wieder Reis – und gemütlichem Beisammensein auf dem Programm.

Nach dem Morgenessen wurde ausgecheckt. Sepp fuhr uns wieder nach Ernen, wo anschliessend die Marschgruppe das Wagnis über die rund 100 Meter hohe «Hängebrigga» über den Fluss Rotten wagte. In Ulrichen war für uns ein Topmittagessen bereitgestellt. In Oberalp bestieg man das reservierte Abteil der Furka-Dampfbahn. Da es über Nacht geschneit hatte, wurde die Passstrasse wegen Schneerutsches gesperrt. Somit musste Sepp den Car auf die Bahn verladen.

Wir anderen aber fuhren bei herrlichem Sonnenschein los. Mit Touristen aus aller Welt machten wir Halt nach dem Furkatunnel. Nach gelöschtem Durst und Gesang stiegen wir wieder in die Bahn. Aber eine Gruppe Jungkühe auf dem Gleis verhinderte eine rasche Weiterfahrt. Zum Glück wurden die Tiere von erfahrenen Kuhtreibern des Männerchors Bazenheid beherzt Richtung Tal getrieben. Mit Verspätung in Realp angekommen und nach kurzer «Senioren­suche», machten wir uns auf die Heimfahrt.

Christian Schnider