Ein Verein, aus der Not geboren

Schon ist es 20 Jahre her, dass die Supportervereinigung des FC Ebnat-Kappel besteht. Heute wie früher versteht sie sich als Unterstützerin des Fussballclubs, aber auch das Gesellige wird gross geschrieben.

Stefan Füeg
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Der sportliche Höhepunkt in den 20 Jahren war das Spiel aus Anlass der Platzsanierung in der Gill gegen die Altinternationalen um Köbi Kuhn, Bigi Meyer und Kudi Müller. (Bild: Walter Züst/Archiv)

Der sportliche Höhepunkt in den 20 Jahren war das Spiel aus Anlass der Platzsanierung in der Gill gegen die Altinternationalen um Köbi Kuhn, Bigi Meyer und Kudi Müller. (Bild: Walter Züst/Archiv)

EBNAT-KAPPEL. Man schrieb das Jahr 1996, als beim Fussballclub Ebnat-Kappel ein Loch in der Kasse festgestellt werden musste. Wie weiter, fragte man sich allenthalben, denn mit einem solchen Loch wäre der Verein finanziell nur schwer über die Runden gekommen. Da setzten sich Ruedi Giezendanner, Peter Roth und Walter Züst zusammen. Sie kamen zum Entschluss, dass eine Supporter-Vereinigung dem Verein wieder neuen Schub geben könne. Neuen Schub einerseits ideell, andererseits aber auch finanziell. Gedacht, gesagt, gemacht.

Stetig gewachsene Gruppe

So kam es, dass zu Beginn nach einem grösseren Aufruf etwas mehr als zwei Dutzend Mitglieder in die Vereinigung eintraten. Bereits an der ersten Hauptversammlung wurden die Statuten genehmigt. Heute sieht die Vereinigung etwas grösser aus, sind doch aktuell gemäss dem heutigen Präsidenten Erich Frischknecht über 160 Personen eingeschrieben. Diese bezahlen pro Jahr gemäss Hauptversammlungsbeschluss 200 Franken in die Kasse. Ebenfalls an den jährlichen Hauptversammlungen werden jeweilen auf Gesuch des FC hin Zahlungen bewilligt. Damit kann der FC Anschaffungen finanziell besser tragen.

So wurde zum Beispiel vor einigen Jahren der Mähroboter durch die Supportervereinigung finanziert. Bis heute sind so die eingegangen Jahresbeiträge der Supportervereinigung meist wieder investiert worden. 70 Prozent zur Fussball-Förderung, 30 Prozent für interne Aktivitäten zu Gunsten der Mitglieder. Bis jetzt kann laut Homepage des Fussballclubs auf die stattliche Summe von 90 000 Franken Unterstützung zurückgeblickt werden.

Selbstverständlich, und das wäre dann das zweite Standbein der Vereinigung, kommt auch das Gesellige zum Zug. So wird jeweils zu Beginn des Jahres ein Jassturnier ausgetragen. Erst vor kurzem wurde den Mitgliedern ermöglicht, das Länderspiel Schweiz – Bosnien in Zürich zu besuchen. Notabene steht jedes Jahr wenigstens ein Länderspiel auf dem Programm.

Verschiedene Anlässe

Weiter sind in diesem Jahr geplant: die Hauptversammlung am 15. Juni und dann als Höhepunkt im September der eigentliche Jubiläumsanlass mit einem Kids-Festival-Turnier, einem Freundschaftsspiel durch Mitglieder der Supportervereinigung gegen einen noch zu bestimmenden Gegner. In einem eigens aufgestellten Zelt beim Untersand wird der Festanlass über die Bühne gehen mit Musik, einem DJ und dem geselligen Beisammensein.

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