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Der neue Präsident des SC Herisau ist ein Urgestein des Vereins

Dario Heinrich ist seit einigen Tagen Präsident des SC Herisau. Er gehört dem Traditionsverein seit Kindesbeinen an und war einst Sportchef. Der 27-jährige Herisauer erklärt seinen Herzensentscheid.
Mea McGhee
Der neue SCH-Präsident Dario Heinrich auf seinem Stammplatz ganz oben auf der Haupttribüne. (Bild: MC)

Der neue SCH-Präsident Dario Heinrich auf seinem Stammplatz ganz oben auf der Haupttribüne. (Bild: MC)

«Es war ein Herzensentscheid», sagt Dario Heinrich. Er meint damit seinen Entschluss, nach reiflicher Überlegung die Nachfolge von Markus Bachschmied als Präsident des SC Herisau anzutreten. Dieser leitete während 13 Jahren die Geschicke des Traditionsvereins und gab an der Hauptversammlung vom 13. Juni das Amt ab. Dario Heinrich kennt den SCH seit seiner Kindheit. Er spielte im Nachwuchs, später in der ersten Mannschaft und heute steht er zumindest auf der Kaderliste der zweiten Mannschaft. Wenn es die Zeit zulasse, wolle er auch spielen, das sei ein guter Ausgleich zum Studium in Energie und Umwelt am ZbW St. Gallen – und zu seiner neuen Aufgabe. Sein Motto lautet: «Gib etwas, erwarte nichts, dann kommt es.»

Aufgaben auf mehrere Schultern verteilen

Der neue Präsident ist dabei, sich ins Amt einzufinden. Wichtig ist Dario Heinrich, dass nicht alle Aufgaben auf einer Schulter lasten. «Die Verantwortlichen der Ressorts sollen ihre Kompetenzen haben.» Dazu brauche es klare Strukturen und eine gute Kommunikation. Ein wichtiges Mittel für Letzteres sind Social Media und die Website, die überarbeitet wird. Eine wichtige Funktion habe auch das Organigramm, so Heinrich. Er wolle sämtliche Personen und Abläufe im Verein kennen lernen, vom Nachwuchstrainer bis zu den Helfern der Platzorganisation.

«Es ist die perfekte Besetzung»

Im Vorstand gab es anlässlich der HV weitere Veränderungen. Markus Bachschmied wechselt vom Präsidium ins Ressort Marketing. «Seine Erfahrung und sein Netzwerk sind wertvoll», so Dario Heinrich. Bachschmieds Engagement sei eine Voraussetzung gewesen, dass er das Präsidium übernommen habe. «Das gewährt Kontinuität». Ivo Frischknecht bleibt weiter für das aufwendige Lizenzwesen verantwortlich. Vom Bambini bis zum Senior spielen rund 100 Junioren und 50 Erwachsene beim SC Herisau. Neu im Vorstand ist Nachwuchschef Urs Kellenberger. «Der J+S-Experte ist perfekte Besetzung für dieses Amt», findet Heinrich. Finanzchef Oliver Schmid komplettiert die SCH-Führung. Als Leiter Finanzen der LV St. Gallen ist der Teufner ein ausgewiesener Fachmann.

Keine finanziellen Abenteuer

Priorität habe die vollständige finanzielle Gesundung des Vereins. Heinrich sagt: «Ein letzter Schritt ist noch zu machen», und meint die rund 50000 Franken an Altlasten, die es abzubauen gilt. Spätestens in zwei Jahren soll der Verein schuldenfrei sein. Finanzielle Abenteuer werde es nicht geben, und für Spieler werde weiterhin kein Geld ausgegeben.

Der Präsident ist auch ein Fan

Dario Heinrich freut sich auf die kommende 1.-Liga-Saison der ersten Mannschaft. Die Heimspiele will er von seinem Stammplatz ganz oben auf der Haupttribüne verfolgen. Er ist auch Fan und sagt: «Ich kenne das Gros der ersten Mannschaft, habe sie in meiner Zeit als Sportchef mitgestaltet.» In der Garderobe werde man ihn nicht antreffen, da seien die Trainer zuständig. Abschliessend sagt er: «Ich möchte allen, die sich mit Herzblut für den SCH einsetzen eine Stimme geben.»

Herisaus Gegner in der Saison 2018/19

Nach dem Rückzug des EHC Zuchwil-Regio aus der 1. Liga wird die kommende Saison in der Ostgruppe bereits mit dem Spielmodus von 20/21 gespielt. Konkret bedeutet dies, dass eine Hin- und Rückrunde sowie eine Regionalrunde gespielt werden. Die Teams bestreiten 27 Spiele bevor die Playoffs starten. Die Ostgruppe wird in folgende Regionalgruppen eingeteilt: Gruppe 1: EHC Arosa, GDT Bellinzona, SC Herisau, EHC Pikes 1965 Oberthurgau, EHC Prättigau-Herrschaft und SC Rheintal. Gruppe 2: Argovia Stars, EHC Frauenfeld, Red Lions Reinach, EHC Uzwil, EHC Wetzikon, EHC Wil.

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