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EIN TOGGENBURGER AN DEN OLYMPISCHEN SPIELEN: Benis Olympia-Tagebuch: Wenn das Steak mit einer Schere geschnitten wird

Für einmal ass Beni Giger nicht im Hotel zu Abend, sondern ging mit seinem Team in ein koreanisches Restaurant. Dort merkte er schnell, dass Vieles anders zu und her geht als in der Schweiz. Gut nur, dass ihm Bernhard Russi wertvolle Tipps zur koreanischen Esskultur geben konnte.
Beni Giger
Die Kameras stehen nahe an der Rennpiste und sind entsprechend geschützt. (Bild: PD)

Die Kameras stehen nahe an der Rennpiste und sind entsprechend geschützt. (Bild: PD)

Nach drei Wochen Nachtessen im Hotelkomplex gab es gestern Abwechslung in einem koreanischen Restaurant. Beim Eingang mussten wir zuerst in eine Art Metzgerei, um unser Fleischstück auszusuchen. Die Stücke sind alle mit Buchstaben gekennzeichnet. C ist ein Durchschnitts-Stück, AA ist das beste. In diesem Restaurant gibt es sogar AAAplus-Stücke, die ihren Preis haben. Nach dem Aussuchen setzen wir uns an einen Tisch, in dessen Mitte sich ein Holzkohlegrill befindet. Direkt darüber hat es zum Glück einen sehr starken Rauchabzug. Das Fleisch wird grilliert, und sobald es die richtige Garstufe hat, mit einer Schere – ja, einer Schere! – in Stücke geschnitten. Das Fleischstück wird in ein Salatblatt gelegt, nach Wunsch noch mit Gemüse, gesalzen, und fertig ist das Essen. Es schmeckt sehr fein und die Bedienung ist sehr aufmerksam.

Bernhard Russi erklärt uns, dass man in koreanischen Restaurants oft am Boden sitzt und die Schuhe ausziehen muss. Darum sei es wichtig, beim Restaurantbesuch frische Socken zu tragen. Bernhard Russi lobt uns sehr für unsere Arbeit. Die Bilder, meint er, seien viel besser als er es aufgrund des Hangs und der Piste erwartet hat. Das Kompliment aus seinem Mund freut mich und mein Team sehr. Bernhard Russi schwärmt bereits von den nächsten Olympischen Spielen in Peking, für die er wieder die Pisten baut. Direkt nach dem Event hier in Pyeongchang wird er gleich dorthin fliegen, um die Bauten zu kontrollieren.

Erneut mit Hilfe von der Biathlon-Crew

Die Kameras stehen nahe an der Rennpiste und sind entsprechend geschützt. (Bild: PD)

Die Kameras stehen nahe an der Rennpiste und sind entsprechend geschützt. (Bild: PD)

Gestern wurden wir angefragt, ob wir am Donnerstag zwei Rennen produzieren können. Es klappt, nicht zuletzt, weil wir wiederum Kameraleute von der Biathlon-Crew ausleihen dürfen. Ich beginne, den Donnerstag zu planen, habe aber stets die Startzeit des dritten Trainings der Damenabfahrt im Hinterkopf. Meine Rechnung sieht wie folgt aus: Ich benötige 21 Kameraleute beim Herren-Slalom und 29 bei der Kombination der Damen. Das bedeutet, dass ich zehn externe Kameraleute benötige. Dies bedingt aber eine perfekte Planung bezüglich Essen und Transport, denn die Biathlon-Kameraleute müssen rechtzeitig für ihren Anlass bereitstehen. Auf dem Papier geht alles auf, das beruhigt mich.

Beim Training läuft alles nach Plan. Ich freue mich sehr auf morgen, denn Rennen zu produzieren ist immer besser als Trainings.

Bild: SRF/Marcus Gyger

Bild: SRF/Marcus Gyger

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