Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

EIN TOGGENBURGER AN DEN OLYMPISCHEN SPIELEN: Benis Olympia-Tagebuch: Der Abbau hat begonnen

Beni Giger und sein Team denken zwar schon an den Abbau, fertig sind die Spiele aber noch nicht. Beim Teamevent bedient ein Kameramann die Krankamera, der sich nach den vier ersten Buchstaben der Tastatur benannt hat.
Beni Giger
Bild: SRF/Marcus Gyger

Bild: SRF/Marcus Gyger

Die Speed-Rennen sind vorbei, das Material wird mit Pistenfahrzeugen vom Hang geholt. (Bild: PD)

Die Speed-Rennen sind vorbei, das Material wird mit Pistenfahrzeugen vom Hang geholt. (Bild: PD)

Schon am frühen Morgen treffe ich mich mit den Verantwortlichen der FIS, um alle Abläufe des Team-Events zu besprechen. Ein Teil unseres Teams fährt derweil zum Speed-Hang, um dort alles abzubauen. Es sind immerhin 40 Kameras und das Zubehör, das sie mit dem Pistenfahrzeug nach unten nehmen müssen. Auch unser Kamerafahrer Bruno Kernen packt mit an. Unten im Ziel wird das Material sorgfältig kontrolliert, doch es darf noch nicht eingepackt werden, weil vieles nass ist. Wenn das Material trocken und in den Kisten versorgt ist, wird dieses auf Lastwagen geladen, die nächste Woche die Seereise zurück nach Europa antreten. Diese dauert drei Wochen und endet in Holland, von wo unsere Fahrer die Lastwagen in die Schweiz zurückfahren.

Auf dem Technik-Hang läuft alles rund. Der Aufbau ist sehr wichtig, denn beim Team-Event müssen beide Kurse genau gleich lang sein. Ich habe für dieses Rennen 30 Kameras zur Verfügung. Das tönt nach viel, aber wir müssen den blauen und den roten Kurs zeigen, die jeweiligen Läufer im Ziel, die wartenden Läufer und noch viel mehr.

Qwer, unser Kameramann am Start, fragt mich nach seiner Aufgabe. Er bedient die kleine Krankamera, die ab und zu im Bild zu sehen ist. Ich erklärte ihm, dass er zusätzlich eine Go-Pro-Kamera an seinen Arm bekommt, um weitere coole Bilder zu erhalten. Qwer ist begeistert. Sie finden, dass Qwer ein spezieller Name ist? Ich finde das auch. Keiner aus unserem Team kennt seinen «richtigen» Vornamen. Denn Qwer änderte seinen ursprünglichen Namen und benannte sich kurzerhand nach den vier Buchstaben oben links auf der Computertastatur – und schaffte es tatsächlich, diesen Namen offiziell im Pass einzutragen.

Kurz nach dem Mittag treffen wir uns zu einer Besprechung im Zielraum und danach testen
wir alle Kameras und Mikrofone. Natürlich ist noch nicht alles so, wie es sein muss. Auf einigen Podesten fehlen Geländer und bei zwei Kameras sind die Verbindungen nicht richtig gesteckt. Zudem brauchen wir ein kleines Podest, damit die Kameraleute über die Sicherheits-Airfences sehen. Und so wird es auch heute wieder dunkel, bis wir mit allem fertig sind.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.