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EIN TOGGENBURGER AN DEN OLYMPISCHEN SPIELEN: Benis Olympia-Tagebuch: Das zugeschneite Glasfaserkabel

In Südkorea bereiten die Glasfaserkabel Beni Giger bei der Vorbereitung der Regie einiges an Kopfzerbrechen. Ausserdem berichtet er, weshalb er - mehr oder weniger freiwillig - die Ski eines Gerüstbauers schulterte.
Beni Giger
Bild: SRF/Marcus Gyger

Bild: SRF/Marcus Gyger

Leider ist das eingetroffen, was wir befürchtet haben: Es hat wieder defekte Glasleitungen. Für uns wurde der ganze Hang mit Glasfaserkabeln ausgelegt, um die Bilder und die Töne vom Hang in den Reportagewagen zu bringen. Wir wollten eine Art Ringleitung, das heisst, die Kabel sollten links den Berg hinauf, oben herum und rechts herunter geführt werden. So sind wir sicher, dass es auf zwei Seiten läuft, wenn es einen Unterbruch geben sollte. Leider ist es jetzt aber so, dass eine Leitung total unterbrochen ist. Über die Gründe kann ich nur Vermutungen anstellen. War der Schnee zu schwer?

Das defekte Glasfaserkabel beschäftigt nicht nur Beni Giger, sondern auch viele Helfer. (Bild: PD)

Das defekte Glasfaserkabel beschäftigt nicht nur Beni Giger, sondern auch viele Helfer. (Bild: PD)

Dazu kommt, dass bei zwei anderen Leitungen nur 40 Fasern funktionieren, anstelle von 144 Fasern. Da könnte es sein, dass ein Pistenfahrzeug den Schnee mit den Kabeln ausgestossen hat. Für uns bedeutet dies, dass wir einen Teil testen können, aber leider nicht alles. Zum Glück merkten wir das schon heute und es passiert nicht kurz vor einem Rennen. Die Installationsfirma sucht nun die ganzen Glasfaserkabel nach den Schäden ab. Nicht ganz einfach, bei 1500 Metern länge und 144 Adern. Ich hoffe, dass sie rasch fündig werden und den Schaden schnell beheben können.

Abenteuerliche Besprechung auf der Piste

Regisseur Beni Giger zeigt eines der defekten Glasfaserkabel. (Bild: PD)

Regisseur Beni Giger zeigt eines der defekten Glasfaserkabel. (Bild: PD)

Heute musste ich auf dem steilen und sehr eisigen Slalomhang die Podeste kontrollieren. Mir wurde gesagt, dass der Gerüstbauer mitkommt und gerade vor Ort sehen will, was nicht in Ordnung ist. Nach langem Warten kam er endlich – mit sehr kurzen Skistöcken. Ich habe ihn gefragt, wie oft er Ski gefahren ist. Er antwortete, dass er zum zweitem Mal auf den Ski steht. Ich fragte nach: «Bist du sicher, mit mir da hoch zu gehen?». Er bestätigte das. Also gehen wir. Nachdem er beim Aussteigen vom Lift und nach 50 Metern bereits dreimal hingefallen ist, war ich es leid. Ich sagte zu ihm: «Komm, wir vergessen es. Du läufst und ich nehme deine Ski». So ging’s los. Nach über eineinhalb Stunden sind wir unten angekommen, beide fix und fertig. Und ich habe dafür zehn Minuten eingeplant. Aber der Gerüstbauer hat die Probleme gesehen und versprochen, sie zu lösen.

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