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Ein Thema, das viele beschäftigt

«Schluckstörungen im Alter und bei Behinderung», so hiess der Titel des Vortrags, mit welchem das Johanneum einen Zyklus mit Fachpersonen startete.
Anja Apfelbeck, Logopädin am Johanneum (Bild: PD)

Anja Apfelbeck, Logopädin am Johanneum (Bild: PD)

Anja Apfelbeck, Logopädin am Johanneum, fesselte mit ihren Ausführungen das interessierte Publikum. Besonders beeindruckend waren ihre Beispiele aus der alltäglichen Praxis, wie das Johanneum in einer Mitteilung schreibt. Gross sei die Freude für Eveline Florian, Leiterin Projekte, gewesen, als sie im Namen der Institutionsleitung ein zahlreich erschienenes Publikum mit externen und internen Teilnehmenden zum ersten Vortrag im Rahmen des neu geschaffenen Referatszyklus im Johanneum begrüssen durfte.

Mit dem Thema «Schluckstörungen im Alter und bei Behinderung» ist der Auftakt zum Referatszyklus sehr gut gelungen. Anja Apfelbeck referierte sehr kompetent zu einem Themenfeld, das offensichtlich weit mehr Personen beschäftigt, als gemeinhin angenommen. Der Fachfrau mit akademischer Zusatzausbildung im Bereich Neurorehabilitation gelang es ausgezeichnet, das komplexe Themenfeld aus ganz unterschiedlicher Perspektive zu beleuchten. So zeigte sie auf, was beim gesunden «Schluckakt» geschieht und was eine Schluckstörung (Dysphagie) für die Betroffenen bedeutet. Sie gab Hinweise, wie Schluckstörungen frühzeitig erkannt werden können. Wichtig waren die Hinweise, wie nach erfolgter Diagnose erfolgreich therapiert werden könne. Der besondere Schwerpunkt ihrer Ausführungen galt den Schluckstörungen im Alter und bei Behinderung. Sie zeigte eindrückliche Videoaufnahmen, mit welchen sie ihr Referat besonders anschaulich gestaltete. Neben dem eigentlichen Schluckvorgang wurden auch die Probleme, die beim Schlucken auftreten können, dargestellt. Besonders interessant waren ihre Beispiele für therapeutisch-pflegerische Interventionen und die vielen Tips und Tricks, wie man Schluckstörungen einfach begegnen kann.

Dass das Thema auf breites Interesse stiess, zeigte die anschliessende Fragerunde. Gross war auch die Teilnahme an den praktischen Übungen, welche unter Leitung der Referentin durchgeführt wurden. Gerade dieser praktische Teil war es denn auch, welcher von den teilnehmenden Personen als besonders wertvoll quittiert wurde. Das Referat bot auch viel Gesprächsstoff für einen angeregten Austausch beim Apéro.

Johanneum gegen aussen öffnen

Der Auftakt zum Fachreferate-Zyklus ist gelungen. Mit dieser Vortragsreihe will das Johanneum auf sein breites Tätigkeitsfeld aufmerksam machen. Die Reihe erfolgt aber auch im Rahmen der Bemühungen, das Johanneum gegen aussen weiter zu öffnen und die Eintrittsschwelle zur Institution einfach zu gestalten. Gleichzeitig werden die Referate auch als Weiterbildungsmöglichkeiten für Mitarbeitende und externe Fachpersonen angeboten. Für den Zyklus sind eine Reihe weiterer Vorträge geplant. Die Themen stammen aus pädagogischen, medizinischen, sozialen und berufsbildungsspezifischen Bereichen. (pd)

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