Ein Tag, der nie vergehen dürfte

Ökumenische Seniorengruppe Bütschwil-Ganterschwil

Erwin Bürge
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Das Lehrermüsigli mit Franz Rusch, Karl Fässler und Markus Zuber hat die Gäste begeistert (von links). (Bild: PD)

Das Lehrermüsigli mit Franz Rusch, Karl Fässler und Markus Zuber hat die Gäste begeistert (von links). (Bild: PD)

Am Donnerstag, 23. Februar, waren die Senioren von Bütschwil und Ganterschwil zum fasnächtlichen Nachmittag in den «Hirschen» eingeladen. Dort wurden sie von Pfarrer Josef Manser begrüsst. In Versform hat er das ­Seniorenalter beschrieben und unter anderem auf die Tatsache hingewiesen: «Kein Enkelkind würd’ je geboren, gäb’s keine Senioren.» Die rund 80 Anwesenden, teilweise fasnächtlich geschmückt, erlebten bei viel ­Abwechslung einen fröhlichen Nachmittag. Den Hauptteil bestritt das Lehrermüsigli mit Franz Rusch, Karl Fässler und Markus Zuber. Das Publikum wurde hie und da in die Produktionen eingebunden. Zum Mitsingen war man gerne bereit und zum Mitschunkeln musste nicht speziell aufgefordert werden. Aufmerksame Männer und Frauen waren nicht nur beim musikalischen, sondern auch beim gesprochenen Teil anzutreffen. Ein Müsterchen: Bei einem kurzen Besuch wurde von einem angeblich besorgten Verwandten die Frage an den Arzt gestellt: «Herr Doktor, wie geht es unserer Tante?» Die Antwort: «Sie müssen sich auf alles gefasst machen. Ihre Tante wird wieder gesund.» Ein Glanzpunkt war die Schnitzelbank, bei der auf politische Begebenheiten scharf geschossen wurde. Die von Heidi Scherrer dazu passenden Bilder unterstrichen den Spass noch. Beim Lied «Sag ­danke schön mit roten Rosen» wurden die Seniorinnen mit je einer Rose überrascht. Sowohl die weiblichen als auch die männlichen Anwesenden waren sich einig, dass der Tag schön und unterhaltend war und eigentlich nicht vergehen dürfte.

Hedi Künzle von der Vorbereitungsgruppe hat den Musikern ein Geschenk überreicht, die ­Senioren und Seniorinnen freuten sich über den gespendeten Pfannkuchen.

Erwin Bürge