Ein sportlicher Aufstieg zur Leglerhütte

Die Bütschwiler Fitnessturner unternahmen einen sportlichen Ausflug. Kürzlich trafen sich an einem Samstagmorgen um halb sieben beim Primarschulhaus Bütschwil zehn Fitnessturner zum Ausflug des KTV Bütschwil ins Glarnerland.

Drucken
Teilen
Nicht nur sportliche Aktivitäten hatte der Organisator in diesen Ausflug eingebaut. (Bild: pd)

Nicht nur sportliche Aktivitäten hatte der Organisator in diesen Ausflug eingebaut. (Bild: pd)

Die Bütschwiler Fitnessturner unternahmen einen sportlichen Ausflug.

Kürzlich trafen sich an einem Samstagmorgen um halb sieben beim Primarschulhaus Bütschwil zehn Fitnessturner zum Ausflug des KTV Bütschwil ins Glarnerland. Der Wetterbericht verhiess warmes, spätsommerliches Wetter. Zur Freude des Tages trugen die einen das rote KTV-Turnleibchen und ein paar andere das Edelweisshemd.

Die frühmorgendliche Fahrt mit dem Kleinbus führte von Bütschwil nach Schwanden im Glarnerland. Von dort führte eine steile und enge Bergstrasse zum Parkplatz Kies-Schwanden. Die anschliessende Bergfahrt mit der kleinen Luftseilbahn zur Mettmenalp war kurz. Die Erlebniswelt Mettmenalp preist sich als ältestes Wildschutzgebiet Europas und Unesco Weltnaturerbe. Entsprechend schön war der Ausblick vom Garichti-Stausee nach der Glärnisch-Kette mit Vorderglärnisch, Vrenelisgärtli und Bächistock. Die Znünipause erfolgte im Berggasthaus Mettmenalp. Das Jasskarten ziehen, liess vermuten, dass im Laufe des Tages noch einige unerwartete geistige und sportliche Disziplinen auf uns zukommen sollten.

Die sennisch Angehauchten tauschten angesichts der steigenden Temperaturen das Edelweisshemd wohlweislich gegen ein atmungsaktives Shirt. Die Wanderung von der Mettmenalp bis zur Leglerhütte, die sich 2200 Meter über Meer befindet, dauerte drei Stunden. Der Wanderweg führte an idyllischen Bergseen vorbei. Organisator Toni Breitenmoser liess es sich nicht nehmen, sportliche Aktivitäten einzubauen. Beim ersten Bergsee mussten alle flache Steine suchen, um mit «Schiefern» zu punkten. Die nächste Disziplin war das Wassertreten. Es musste versucht werden, möglichst schnell einen Parcours zu absolvieren. Die glitschigen Steine brachten den einen oder anderen arg in Bedrängnis, entsprechend fielen die Wertungszeiten aus.

Zur Mittagszeit erreichte die Wandergruppe die SAC-Leglerhütte. Die Panoramasicht war einmalig. Eine nächste Herausforderung auf dem Rückweg war das Steine stossen. Der ausgewählte Steinbrocken musste über einen Felsbrocken geschleudert werden, um möglichst nahe ein ausgestecktes Ziel zu erreichen. Die letzte Disziplin im Gartenrestaurant war der Schellenjass. Nach der Talfahrt nach Mettmen erfolgte die Rückfahrt nach Bütschwil. Der Ausklang erfolgte mit einem Pizzaessen und der Siegerehrung. Ein spezieller Dank geht an Toni Breitenmoser für die originelle Organisation dieses Anlasses. Cornel Schmid

Aktuelle Nachrichten