Ein Sechstel der Pisten offen

TOGGENBURG. Im Obertoggenburg waren gestern laut dem Internetauftritt von Toggenburg Tourismus 11,1 von 60 Kilometer Pisten geöffnet. 10 von 17 Transportanlagen standen im Betrieb. Die Tageskarte für Skifahrer geht zu reduzierten Tarifen über den Schalter.

Martin Knoepfel
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Geöffnet waren gestern zwei Schnesschuhtrails, fast alle Wanderwege und 5 von 15 Kilometern Loipen. Die Schlittelpisten und fast alle Snowparks waren hingegen geschlossen.

«Wir arbeiten gut», sagt Peter Koller von der Bergbahn Gamplüt, Wildhaus. Zwar fehlten die Schlittler. Dafür kämen Wanderer. Die Trottinetts, mit denen man ins Tal fahren könne, seien im Moment ebenfalls sehr gefragt. «Die Gäste schätzen die Möglichkeit, am Sonnenhang etwas zu unternehmen. Man sieht nun, wie wichtig dieser für Wildhaus ist.» Wie viele Besucher er über die Weihnachtstage gehabt habe, wisse er nicht genau.

Auf der Wolzenalp ist Wandern statt Skifahren angesagt. Betriebsleiter Fridolin Früh zeigt sich sehr zufrieden mit den Gästezahlen. Man könne sie mit denen eines schönen Herbsttags vergleichen. «Vom 24. Dezember an ist es recht gut gelaufen für die Wanderzeit.» Am Sonntag seien rund 500 Personen gekommen. «Auf der Terrasse des Bergrestaurants waren alle Tische besetzt, ein Aufsteller», sagt er. Damit die Wanderer sich besser zurechtfinden, wurden Wegweiser wieder aufgestellt.

Der Aufwand sei kleiner als beim Skibetrieb, sagt Fridolin Früh. Der Winter bleibe aber das Hauptgeschäft. «Es braucht einige Supertage, um genug Einnahmen zu erwirtschaften», sagt Fridolin Früh und hofft, dass die Skifahrer Nachholbedarf haben, wenn der Schnee kommt.

Der Skilift Tanzboden und die kleinen Skilifte rund um Wattwil und im Alttoggenburg sowie die Rickenloipe sind wegen Schneemangels geschlossen.

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