Ein Schwellbrunner auf Platz 3 an der EM im Handmähen

Neunzig Athleten kämpften in Toblach, Südtirol, letztes Wochenende um den Europameistertitel im Handmähen. Bei den Herren hat es, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht, Martin Frischknecht aus Schwellbrunn auf den 3. Platz geschafft.

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Neunzig Athleten kämpften in Toblach, Südtirol, letztes Wochenende um den Europameistertitel im Handmähen. Bei den Herren hat es, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht, Martin Frischknecht aus Schwellbrunn auf den 3. Platz geschafft. Und auch bei den Frauen findet sich auf demselben Rang eine Person aus dem Appenzellerland: Regula Frehner aus Urnäsch.

Nur die Besten mit dabei

Innerhalb von nur drei Stunden haben an der EM die besten Handmäher Europas mit ihren Sensen über 7000 Quadratmeter saftiges Gras weggefegt. Am Wettbewerb teilnehmen durften gemäss Mitteilung nur die besten zehn Männer und die besten fünf Frauen aus Österreich, Südtirol, Deutschland, Slowenien, dem Baskenland und der Schweiz.

Nur wenige Sekunden trennten die Besten voneinander. Die Männer mussten eine Fläche von 100 Quadratmetern abmähen; Frauen 35 Quadratmeter.

Kleine Zeitdifferenzen

Gross war die Überraschung, wie weiter mitgeteilt wird, als bei der Rangverkündigung noch sechs Schweizer in den zehn ersten Rängen zu finden waren. Mit einem kleinen Vorsprung konnte Armin Betschart (Gommiswald) mit einer Zeit von 2,26 Minuten den Sieg als Europameister zum drittenmal verteidigen. Mit nur zwei Sekunden Zeitabstand musste Martin Frischknecht (Schwellbrunn) den 2. Platz Stefan Lüönd (Rothenturm) überlassen.

Zu den weiteren Schweizer Plazierungen bei den Herren: Auf dem 5. Platz fand sich Ruedi Roth vor Stefan Tobler auf Rang 7 ein. 10. Köbi Frick, 12. Johann Mazenauer, 15. Armin Reichen, 16. Markus von Ah, 22. Albert Sidler und als letzter Schweizer auf dem 38. Rang Reto Fuchs.

Urnäscherin vorne dabei

Bei den Frauen schaffte es Regula Frehner (Urnäsch) auf den 3. Rang. Die beiden ersten Podestplätze wurden von Österreicherinnen eingenommen. Der Abstand zur Zweitplazierten war allerdings sehr knapp. Mit einer Zeit von 1,10 Minuten lag Frehner nur vier Sekunden hinter der Zweitrangierten. Mit Margrit Föhn, Europameisterin 2011, auf Rang 4 und Marianne Frischknecht auf Rang 5 fanden sich weitere Schweizer Frauen in den Top Ten. 10. Simone Bleicher, 11. Iris Roth, 14. Martina Grab. Den Mannschaftssieg Frauen holten sich die Österreicherinnen vor den Schweizerinnen. Bei den Männern siegten zum siebtenmal die Schweizer. (pd)