Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Ein Schweizer ist froh um die Österreicher

Benis Olympia-Tagebuch
Beni Giger
Die nordkoreanischen Cheerleader waren auch bei den Skirennen im Publikum dabei. (Bild: PD)

Die nordkoreanischen Cheerleader waren auch bei den Skirennen im Publikum dabei. (Bild: PD)

Uns steht wieder ein strenger Tag bevor mit zwei Rennen. Ich kann bei der Produktion des Super-G der Herren auf sechs deutsche und zwei österreichische Kameraleute zählen. Für sie bedeutete dieser Einsatz, dass sie erst morgens um zwei Uhr im Hotel waren und bereits um sechs Uhr wieder bereit stehen. Doch im Bus klingelt mein Telefon: Ihr Transport klappt nicht, weil der Fahrer ihr Hotel nicht findet. Zum Glück schaffen wir es von unterwegs, die Reise der Kameraleute doch noch zu organisieren. Ich bin sehr froh darüber, denn der grösste Teil unseres Stamm-Teams ist ja beim Slalom der Damen engagiert.

Um 8 Uhr treffen die Kameraleute endlich bei uns auf der Speed-strecke ein. Wir besprechen kurz, wer was machen kann. Weil diese Kameramänner zum ersten Mal auf dem Skihang stehen, ist es wichtig, dass sie zuvor den Kurs durch die Kamera genau anschauen. Dies braucht Zeit und auch Energie, aber die Zusammenarbeit mit ihnen macht Spass. Ich bin zuversichtlich, dass wir auch diese Produktion gut über die Bühne bringen.

Verteilung der Kameras ist nicht optimal

Zwar merke ich schnell, dass mein Kamerakonzept nicht ganz passt. Die Verteilung der sechs Spezialkameras auf der Piste ist nicht optimal. Dies kann ich während des Rennens nicht mehr ändern, doch wir machen das Beste daraus.

Die beiden österreichischen Kollegen freuen sich, dass sie beim Sieg ihres Landsmanns dabei sind. Wir Schweizer freuen uns mit Beat Feuz und können uns einen Spruch natürlich nicht verkneifen. Diese neckische Rivalität gehört im Skisport ja dazu. Und natürlich sind wir alle froh, dass wir die Produktion im internationalen Team trotz schwieriger Bedingungen gut gemeistert haben.

Kaum ist der letzte Fahrer im Ziel, geht’s für uns auf den Hang. Ich bin mit dem Trainer, der den Kurs für das Damenrennen setzt, und dem Verantwortlichen der FIS verabredet. Wir müssen zusammen besprechen, ob die Kamerapositionen von der Sicherheit her passen. Schliesslich können wir die Kameras positionieren, ich hoffe, sie stehen nun besser, als beim Rennen der Herren.

Beni Giger

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.