Ein Saal voller Hansuelis

STEIN. Am Pfingstmontag finden sich Hansuelis aus der ganzen Schweiz zum Hansueli-Treffen im «Sonder», Stein, ein. Hansueli Wälte ist einer von ihnen und war schon dabei, als die Tradition ins Leben gerufen wurde. Wie ist die Idee, Hansuelis an ein Treffen einzuladen, entstanden?

Drucken
Teilen
Hansueli Wälte, Organisator Hansueli-Treffen. (Bild: pd)

Hansueli Wälte, Organisator Hansueli-Treffen. (Bild: pd)

Am Pfingstmontag finden sich Hansuelis aus der ganzen Schweiz zum Hansueli-Treffen im «Sonder», Stein, ein. Hansueli Wälte ist einer von ihnen und war schon dabei, als die Tradition ins Leben gerufen wurde.

Wie ist die Idee, Hansuelis an ein Treffen einzuladen, entstanden?

Auf die Idee sind ich und noch ein paar andere Hansuelis am Alten Silvester gekommen. Wir sassen zu später Stunde im Restaurant Sonne. Der Wirt und die Gäste am Tisch trugen alle den Namen Hansueli. So beschlossen wir, ein Treffen von Namensvettern zu organisieren. In den ersten Jahren fand das Treffen in der «Sonne» in Urnäsch statt – Hansueli Diesterbeck hiess der Wirt. Dann für einige Zeit in der «Brauerei» in Stein bei Hansueli Schrepfer. Nun findet das Treffen bei einem Wirt statt, der nicht Hansueli heisst.

Wie läuft das Hansueli-Treffen ab?

Wir treffen uns am Pfingstmontag um zehn. Mit Schellenschötten und Zauren starten wir in den Tag. Sowieso wird viel gesungen, gezauret und musiziert: So spielt jeweils eigens eine Hansueli-Kapelle auf. Vor dem Mittagessen begrüssen wir einen Ehrengast. Dieses Jahr stattet uns Hans-Ulrich Scherrer, ehemaliger Generalstabschef der Schweizer Armee, einen Besuch ab.

Woher kommen die Teilnehmer?

Nebst vielen Appenzellern und Toggenburgern nehmen Hansuelis aus der ganzen Schweiz teil: Tessiner, Berner oder Schaffhauser sind vertreten. Einmal besuchte uns ein Hansueli, der nach Thailand ausgewandert war. (ruf)