«Ein rundum gelungenes Festival»

Der Präsident des OK der Jazztage Lichtensteig, Ueli Mauerhofer, zieht eine positive Bilanz. Wie sieht Ihre Bilanz der Jazztage Lichtensteig Ausgabe 2015 aus?

Drucken
Teilen
Ueli Mauerhofer Präsident Organisationskomitee Jazztage Lichtensteig (Bild: Martin Knoepfel)

Ueli Mauerhofer Präsident Organisationskomitee Jazztage Lichtensteig (Bild: Martin Knoepfel)

Der Präsident des OK der Jazztage Lichtensteig, Ueli Mauerhofer, zieht eine positive Bilanz.

Wie sieht Ihre Bilanz der Jazztage Lichtensteig Ausgabe 2015 aus?

Es war ein rundum gelungenes Festival. Geni Scherrer hat ein sehr gutes Programm zusammengestellt. Es waren die heissesten Jazztage, heisser als 2003 und 2012. Ich war alle Tage in Shorts unterwegs. Das gab es seit 1989 noch nie.

Wie sieht es mit den Eintritten und dem Gastro-Umsatz aus?

Es sind leider weniger Eintritte als 2014. Viele Besucher sassen als Gassenhocker in Festwirtschaften im Bereich der Hauptgasse und hörten so Musik. Die Besucher konsumierten wegen der Hitze mehr durstlöschende Getränke wie Mineralwasser, Softdrinks oder Bier als sonst. Dafür wurde weniger Essen und Rotwein verkauft. Detaillierte Zahlen habe ich noch nicht.

Was unternimmt man gegen die «Gassenhocker»?

Das kann ich noch nicht sagen. Ich habe einige Ideen, aber wir müssen erst im OK zusammensitzen und dieses Thema ernsthaft diskutieren.

Hat es Zwischenfälle gegeben, etwa wegen der Hitze?

Die Sicherheitsleute haben nichts Erwähnenswertes gemeldet. Die Samariter hatten mit Personen zu tun, die von Bienen oder Wespen gestochen worden waren. Es war in den Zelten heiss, doch die Besucher trugen leichte Kleider und orderten durstlöschende Getränke.

Welches waren die Höhepunkte und welches die Flops des Festivals?

Ich hörte nicht alle Acts. Von den grossen kamen Chico & the Gypsies, James Gruntz , Seven und offenbar auch Rumours mit Anna Rossinelli sehr gut an. Take Five war ein Volltreffer. Bei Skerryvore ging die Post ab. Von den Einheimischen kamen Flying Ballad sehr gut an. Die Auswahl der DJs im Kraftwerk war gelungen. Flops gab es nicht.

Wie kam die neue Vitello-Lounge in der Kalberhalle an?

Sie wurde am Freitag mässig besucht. Am Samstag war's besser. Fürs erste Mal ist es nicht schlecht. Offenbar ist ein Ort, an dem es ruhiger ist, willkommen.

Offenbar war die Musik im KB-Zelt sehr laut, nicht das erste Mal.

Ich habe einzelne Reklamationen erhalten. Die Lautstärke muss protokolliert werden. So-viel ich weiss, war die gemessenen Dezibel immer unterhalb der oberen Toleranzgrenze.

Was werden Sie im Hinblick auf die Jazztage 2016 verändern?

Das kann ich noch nicht sagen. Jetzt fahren wir erst runter. Wir wollen zum Festival 2015 Distanz gewinnen. Etwa Ende Oktober nehmen wir die Planung der Jazztage 2016 in Angriff. (mkn)