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Ein Riesenfräulein stellt sich vor

Vor 100 Jahren

Vor 100 Jahren

8. März: Wattwil. Ein Riesenfräulein hat sich auf unserer Redaktion vorgestellt und angezeigt, dass es im Hotel Rössli logiere. Das Fräulein ist auf der Insel Gotland in der Ostsee geboren, ist also schwedischer Nationalität. Mit 7 Jahren begann es sehr stark zu wachsen, mit 10 Jahren war es schon fast zwei Meter gross und heute misst die erst 16jährige Schwedin 2,30 Meter. Sie ist eine angenehme, ebenmässig gebaute Erscheinung mit jungem, frischem Gesicht, hat volles, braunblondes Haar und fröhliche Augen und weiss sich recht gut zu unterhalten. Sie spricht Deutsch, Schwedisch und Englisch. Sie gedenkt, dem Riesen Teddy Bobs die Hand zu reichen und hernach wird das Paar ausserhalb New York sich ein Landhäuschen bauen. So finden sich auch die Riesen. Fräulein Marsiana befindet sich auf der Reise durch die Schweiz. Sie ist das Kind von Eltern, die nicht über mittelgross sind. Der Vater des Mädchens ist blind und die Tochter unterstützt ihn, indem sie sich als Riesin sehen lässt. Man wird in diesem Falle nicht eine sogenannte «Riesendame» sehen, sondern ein schön proportioniertes, geistig aufgewecktes, körperlich schlankes Riesenfräulein.

Vor 50 Jahren

4. März: Heiterswil. Die auf Mitte Januar 1966 angesetzten Unterhaltungsabende des Männerchors Chrummbach mussten aus seuchenpolizeilichen Gründen verschoben werden. Sie finden nunmehr an den Samstagen des 12. und 19. März, jeweils 8 1/2 Uhr im Gasthaus «Anker», Heiterswil statt. Es ist den Bauern, die eine bange Zeit hinter sich haben, zu gönnen, wenn sie als Entgelt für ihre grosse Probenarbeit und aus Sympathie für ihr tapferes Festhalten an der dörflichen Tradition, allen Widerständen zum Trotz, an beiden Anlässen einen vollen Saal mit Ehren-, Passivmitgliedern, Angehörigen der Sänger und zahlreichen Freunden ländlicher Unterhaltung (Gesang, Theater, Tombola und Tanz) erwarten dürfen.

Vor 20 Jahren

6. März: Toggenburg. Die 16 Raiffeisenbanken im Toggenburg von Bütschwil bis Wildhaus erreichten im Geschäftsjahr 1995 mit der gemeinsamen Bilanzsumme knapp die 1-Milliarden-Grenze. In den 16 Toggenburger Gemeinden spielen die Raiffeisenbanken bei der wirtschaftlichen Entwicklung auf lokaler und regionaler Ebene eine bedeutende Rolle. Sie beschäftigen insgesamt über 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 128 Dorfeinwohner sind ehrenamtlich in den Verwaltungs- und Aufsichtsräten tätig. 10 144 Genossenschaftsmitglieder, 7,3 Prozent mehr als im Vorjahr, tragen die Banken und nutzen deren Dienstleistungen.

7. März: Wildhaus. Fassdaubenrennen. Lange bevor Snowboard und Bigfoots in Mode gekommen sind, wurde auf Fassdauben Ski gelaufen. Diese alte Tradition lebt weiter und wird an verschiedenen Rennen demonstriert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. So auch an den Ostschweizer Fassdaubenrennen in Wildhaus. Der Fassdaubenclub Neuburg (Winterthur) und die Skischule Wildhaus organisieren ein Fassdaubenrennen für jedermann. Es gilt immer noch, endlich die Rekordmarke von 100 Teilnehmern zu übertreffen. Fahrer des Ovo-Cups können nach ihrem Eliterennen beweisen, dass sie auch auf historischem Material top sind. Die Fassdauben werden durch den Fassdaubenclub Neuburg zur Verfügung gestellt.

Vor 10 Jahren

7. März: Toggenburg. Die massiven Niederschläge deckten nicht nur das Toggenburg mit einer dicken Schneedecke zu. Rund 20 Personen waren für die Räumung der Kantonsstrassen in der Region unterwegs. Dass am Wochenende mit starken Schneefällen zu rechnen ist, sagten die Meteorologen voraus. Diese Meldungen gingen auch beim kantonalen Strasseninspektorat Wattwil ein, das sich entsprechend auf die bevorstehenden Räumungsarbeiten einstellen konnte. Gerade im Toggenburg seien sie gewohnt, Tag und Nacht bereit zu stehen und bei Bedarf die Kantonsstrassen zu räumen, sagt Strassenkreisinspektor Reto D'Intino. Daher war für sie dieser Einsatz nichts Aussergewöhnliches. Jedoch, fügt D'Intino an, sei es selten, dass im März noch so viel Schnee falle, dass sie die Schneemahden abführen müssen. Normalerweise würden die anfallenden Schneehaufen innerhalb nützlicher Frist von der Sonne weggeschmolzen.

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