Ein Rekrut wegen Schweinegrippe im Spital

HERISAU. Seit vergangenem Dienstag haben sich 66 Rekruten in der Kaserne Herisau mit dem Schweinegrippe-Virus angesteckt. Trotzdem soll der Betrieb am Montag regulär weitergehen.

Daniel Walt
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Hier geht das Schweinegrippe-Virus um: die Kaserne Herisau. (Bild: Keystone)

Hier geht das Schweinegrippe-Virus um: die Kaserne Herisau. (Bild: Keystone)

Schweinegrippe in der Kaserne Herisau: Bei nicht weniger als 66 Rekruten wurde seit dem vergangenen Dienstag das entsprechende Virus festgestellt. Kirsten Hammerich, Informationschefin Heer, erklärt auf Anfrage von Tagblatt Online: «Die Rekruten wiesen Grippesymptome wie Erkältung, Gliederschmerzen oder Kopfweh auf. Dass es sich um Schweinegrippe handelt, lässt sich anhand von Tests sagen.»

40 durften übers Wochenende heim
40 Rekruten, welche seit 48 Stunden frei von Grippesymptomen waren, konnten am Samstag den Heimurlaub antreten. 25 ihrer Kollegen müssen das Wochenende hingegen in der Krankenabteilung der Kaserne verbringen. Ein Rekrut wurde sogar ins Spital gebracht. «Das Fieber bei ihm sank nicht», begründet Kirsten Hammerich

Normalbetrieb ab Montag
Am Sonntagabend werden die gesunden Rekruten wieder zurück in der Kaserne erwartet. Sie waren besonders auf das Auftreten allfälliger Grippesymptome sensibilisiert worden, um das Risiko weiterer Erkrankungen in der Kaserne zu minimieren. Abgesehen davon, dass die kranken Rekruten bis zu ihrer Genesung separiert bleiben, soll am Montag wieder Normalbetrieb herrschen in der Kaserne Herisau.

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