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Ein optimaler Saisonstart

Volley Toggenburg schafft im ersten Auswärtsspiel in Ruswil den zweiten Sieg und steht zusammen mit Luzern und Giubiasco ohne Verlustpunkte an der Tabellenspitze der NLB-Ostgruppe.
Volley Toggenburg befindet sich in glänzender Frühform und führt die Tabelle nach dem zweiten Sieg in der Nationalliga B an. (Bild: Reinhard Kolb)

Volley Toggenburg befindet sich in glänzender Frühform und führt die Tabelle nach dem zweiten Sieg in der Nationalliga B an. (Bild: Reinhard Kolb)

Der VBC Ruswil wollte den Fehlstart vom letzten Wochenende gegen das Nachbarteam FC Luzern unbedingt mit einem Heimsieg korrigieren. Mit viel Engagement startete das Team der ehemaligen Nationalspielerin Eveline Limacher-Emmenegger in die Partie. Bei Volley Toggenburg war die Nervosität im Hexenkessel von Ruswil spürbar. Es passierten zu viele Eigenfehler, und das Heimteam ging mit 6:2 in Front. Ruswil konnte in der Folge den knappen Vorsprung bis am Schluss halten und kam beim Stande von 24:22 zu zwei Satzbällen. In dieser brenzligen Situation kam Leslie Betz mit ihren starken Services zum Zug. Die routinierte Gossauerin hielt dem Druck stand und schaffte im letzten Moment die Wende gegen die glücklos kämpfenden Luzernerinnen.

Im zweiten Satz trat Volley Toggenburg von Beginn weg konzentrierter auf. Mit druckvollen Anspielen wurden die Gegnerinnen immer mehr in die Defensive gedrängt. Bei Ruswil stach vor allem das grosse Talent Esmée Böbner heraus. Die 17-Jährige feierte in diesem Sommer den Gewinn der Beach-Schweizer-Meisterschaft in der Kategorie U21 und wurde sogar als beste Spielerin ausgezeichnet. Mit ihren harten Smashes kam sie auch am Samstag oft am Wattwiler Block vorbei. Volley Toggenburg überzeugte aber auch in diesem Spiel mit einer starken Teamleistung. Vor allem Captain Leslie Betz spielte in diesem zweiten Satz wie aus einem Guss. Ihrem variantenreichen Spiel waren die Luzernerinnen in dieser Phase nicht gewachsen. Die 16jährige Juniorinnen-Nationalspielerin Jasmine Fiechter legte dann mit ihrer Sechs-Punkte-Serviceserie noch einen drauf. Der zweite Satz ging so klar an die souverän auftretenden Ostschweizerinnen.

Die Reaktion des Heimteams

Im dritten Durchgang zeigte Ruswil eine starke Reaktion. Die Annahmen kamen jetzt viel präziser. Den Luzernerinnen lief jetzt einfach alles. Das Team feierte jeden Punkt und steigerte sich in einen richtigen Spielrausch. Toggenburg fand auf diesen starken Auftritt keine Lösung. Ruswil lag in diesem Satz immer in Front und nutzte die Konzentrationsschwäche der Toggenburgerinnen gnadenlos aus. So verkürzte das Heimteam auf 1:2-Sätze. Bei den zahlreichen Zuschauerinnen kam nochmals Hoffnung auf. Diese wurde im vierten Satz aber durch ein kompaktes Auftreten der jungen Toggenburger Mannschaft schnell zerstört. Bis zum 8:10 konnten die Luzernerinnen zwar noch knapp mithalten. Dann wuchsen die Wattwilerinnen über sich hinaus: Schnelle Angriffe und starke Blockaktionen von Reiser plus ein variantenreiches Spiel über Terinieri oder Fiechter. Die brasilianische Zuspielerin Volpi dirigierte das Spiel von Volley Toggenburg gekonnt. Am Schluss setzte sie mit sieben Services in Folge selber den Schlusspunkt an eine starke Darbietung des ganzen Teams. Volley Toggenburg feierte den zweiten 3:1-Sieg und führt nun zusammen mit Giubiasco und FC Luzern die Tabelle an.

Ostschweizer Derby am Wochenende

Am kommenden Sonntag kommt es in der Rietsteinhalle zum mit Spannung erwarteten Ostschweizer Derby gegen den VBC Aadorf. Die Thurgauerinnen verloren ihre zweite Partie etwas überraschend gegen ein starkes FC Luzern. Aadorf gilt allgemein als Aufstiegsfavorit und strebt gegen Volley Toggenburg einen Vollerfolg an. (pd)

Matchprotokoll: VBC Ruswil – Volley Toggenburg 1:3 (24:26, 17:25, 25:22, 12:25). Volley Toggenburg: Leslie Betz, Isabelle Reiser, Nora Terinieri, Marina Schneider, Jasmine Fiechter, Tamara Riesen, Diandra Vögtlin, Ingrid Volpi. Coach: Marcel Erni. VBC Ruswil: D. Bättig, L. Bumann, E. Böbner, L. Böbner, T. Bogosavljevic, M. Bucher, D. Kesten, E. Limacher, B. Bühler, J. Furrer, A. Niederberger. Coach: Peter Marti. Spieldauer: 87 Minuten (23, 22, 24, 18) – 150 Zuschauer – Schiedsrichter: M. Ciemiega und M. Villani.

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