Ein Österreicher gewinnt den Slalom in Wildhaus

Keine Podestränge gab es für die Toggenburger Teilnehmer am ersten der beiden FIS-Slaloms, die in diesen Tagen in Wildhaus ausgetragen werden.

Urs Huwyler
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SKI ALPIN. Der schon im Europacup eingesetzte 23jährige Vorarlberger Christian Hirschbühl hat nach der liechtensteinischen Slalom-Meisterschaft und dem nationalen Junioren-Riesenslalom-Titel auch den ersten FIS-Slalom in Wildhaus gewonnen.

Auf Rang zwei klassierte sich der Schweizer Junioren-Slalommeister Daniel Yule (Champex). Er gehört dem C-Kader von Swiss Ski an. Weltcupfahrer Luca Aerni (5.) verpasste das Podest um eine halbe Sekunde, Junioren-Abfahrtsweltmeister Ralph Weber (8.) lag weitere 24 Hundertstel zurück.

Beste Toggenburger wurden Marc Bösch (SC Speer Ebnat-Kappel/61.) und Linus Mettler (Unterwasser/62.). Wobei nur drei Konkurrenten mit Jahrgang 1996 schneller waren. Im ersten, vom ehemaligen Internationalen Didier Plasch gesetzten Lauf (60 Tore) schied Jan Peter (SSC Toggenburg) aus, Kenny Wessner (Buchs) und Cedric Noger (Speer Ebnat-Kappel) erwischte es im zweiten Durchgang, den die ehemalige Europacup-Fahrerin Petra Eberle ausgesteckt hatte. Als Schiedsrichter amtete Adrian Bellwald, der jahrelang das Schweizer Paralympics-Skiteam trainiert hatte.