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Ein neues Zuhause für Mauersegler

Die Schüler planten die einzelnen Arbeitsabläufe selbst. (Bild: PD)

Die Schüler planten die einzelnen Arbeitsabläufe selbst. (Bild: PD)

Heiden In den letzten zwei Wochen haben die Oberstufenschüler der Klasse 1b des Schulhauses Gerbe ein besonderes Projekt realisiert. Im Werkunterricht bauten sie mit Lehrer Dani Sieber 15 Nistkästen für Mauersegler. Das Vorhaben initiiert haben einige Vorderländer Jäger. Mit an Bord ist auch die kantonale Fachstelle Natur und Landschaft. Sie unterstützt solche Vorhaben als Teil der Artenförderung mit dem Ziel, die Population zu steigern. Mauersegler sind zwar nicht vom Aussterben bedroht, finden aber immer weniger natürliche Nistplätze. Das sind beispielsweise Hohlräume an Gebäuden. Früher waren die meisten Häuser so gebaut, dass im Dachbereich genügend Hohlräume und Nischen vorhanden waren, welche genutzt werden konnten. Heute werden solche Stellen bei Renovationen wegsaniert. Der Mauersegler sieht einer Schwalbe ähnlich, fliegt aber rasanter. Bis zu zehn Monaten ist er nach dem Verlassen seines Brutgebietes in Mitteleuropa nahezu ununterbrochen in der Luft. Diese Vogelart ernährt und paart sich während des Fliegens. Mauersegler schlafen sogar im Flug. Ihre Winterquartiere liegen in Afrika, vor allem südlich des Äquators. Für die Brutsaison zwischen Mai und Oktober kehren sie dann wieder nach Norden zurück.

Wichtige Erfahrungen für Oberstufenschüler

Das Projekt hat für die Schüler mehrere positive Aspekte. Sie lernten, eine kleine Serie von Produkten möglichst rationell herzustellen. Mit Hilfe ihres Lehrers mussten sie die einzelnen Arbeitsabläufe selbst planen. Auf diese Weise kamen die Jugendlichen mit der Realität in Berührung. Im Hinblick auf den anstehenden Sprung ins Berufsleben sind solche Erfahrungen wertvoll. Als nächstes wird die Regionale Feuerwehr Heiden-Grub-Eggersriet-Wolfhalden die Nistkästen im Rahmen einer Übung an verschiedenen Orten aufhängen. Ein entscheidendes Kriterium ist dabei eine angemessene Höhe. Sie muss ausserhalb der Reichweite von Katzen liegen. Zudem sollten die Standorte für die Vögel frei anfliegbar sein. (pd)

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