Ein neuer Kassier gewählt

An der Generalversammlung der Genossenschaft Alterssiedlung Gais ist Kassier Werner Buff zurückgetreten. Sein Nachfolger heisst Rudolf Höhener.

Merken
Drucken
Teilen

gais. Von den 231 Genossenschaftsmitgliedern nahmen 45 an der diesjährigen Generalversammlung teil. Präsidentin Esther Zingg wies in ihrem Geschäftsbericht 2009 auf den Rücktritt des Hauswartehepaars Barbara und Willi Liechti hin. Nach langer Suche konnte der Posten mit der in der Nachbarschaft wohnenden Esther Inauen ideal besetzt werden. Mühe bereitete die Vermietung der Viereinhalb-Zimmer-Wohnung. Doch seit Januar ist auch diese wieder besetzt wie auch alle anderen Wohnungen.

Einige Arbeit bescherten der Verwaltung auch Unterhaltsarbeiten an der Liegenschaft, die sich auch auf die Finanzen auswirkten.

Abschreibung auf Liegenschaft

Die Bilanz weist Aktiven und Passiven von rund 4,4 Mio. Franken auf. Auf die Liegenschaft konnten 145 000 Franken abgeschrieben und das Genossenschaftskapital soll mit wiederum drei Prozent verzinst werden. So genehmigte es die Versammlung diskussionslos. Die Schalch Treuhand GmbH wurde für ein weiteres Jahr als Revisionsstelle gewählt.

Nach neun Jahren trat Vizepräsident und Kassier Werner Buff zurück. Zu seinem Nachfolger wurde einstimmig Rudolf Höhener gewählt. Dem Antrag auf Erhöhung der Entschädigung für die Verwaltung von bisher 6000 auf neu 9000 Franken wurde diskussionslos entsprochen. Dies erleichtere in Zukunft unter anderem sicher die Suche nach Verwaltungsmitgliedern und sie sehe die Zustimmung auch als Wertschätzung der Arbeit der Verwaltung, kommentierte Esther Zingg die Erhöhung.

«Schöner wär en Sääch!»

Nach einem Apéro entführte der Innerrhoder Museumskurator und Volkskundler Roland Inauen die Anwesenden in die Welt der Sagen aus dem Alpstein. Als Grundlage diente ihm die vom Kapuzinerpater Clemens Geiger 1706 verfasste Beschreibung des Alpsteins. Dieser Text enthält ausser geographischer Bezeichnungen auch eine Menge von kurzen Hinweisen auf sagenhafte Vorkommnisse, die im Laufe der Jahrhunderte immer wieder weitererzählt worden sind.

Roland Inauen ist einer der «Weiter-Erzähler» und er tut dies natürlich in seinem unverfälschtem Innerrhoder Dialekt. Das Wetterloch auf dem Kamor, der Karfunkelstein im Brüeltobel, die Luftlöcher im Rompeli, das Hexen- oder Zwergenwäldli, die Geschichten um die Abflüsse von Sämtiser- und Fälensee oder die Heilkräfte vieler Quellen boten Erzählstoff genug, um die Stunde im Flug vorbeigehen zu lassen.

Fazit (und einer der von Roland Inauen gepflegten Ausdrücke): «Schöner wär en Sääch!» – Die Zuhörenden dankten mit herzlichem Applaus. (hf)