Ein Nationalrat für Junge?

Als Junger ist mir ein Nationalrat mit Weitsicht wichtig. Heutige Entscheidungen betreffen nämlich primär künftige Generationen. Als ehemaliger Praktikant durfte ich Markus Bänziger als verantwortungsbewussten und respektvollen Macher erleben. Er hat uns junge Mitarbeiter gefördert und gefordert.

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Als Junger ist mir ein Nationalrat mit Weitsicht wichtig. Heutige Entscheidungen betreffen nämlich primär künftige Generationen. Als ehemaliger Praktikant durfte ich Markus Bänziger als verantwortungsbewussten und respektvollen Macher erleben. Er hat uns junge Mitarbeiter gefördert und gefordert. Seine Politik ist nachhaltig und hat stets künftige Generationen im Blick. Ich bin überzeugt, dass sich Markus Bänziger auch in Bern für optimale Rahmenbedingungen für die nächste Generation einsetzen wird.

Die beste Wahl für uns Junge ist daher Markus Bänziger.

Manuel Ganzoni

Speicherstrasse 30, 9053 Teufen

Kompetente Stimme für unsere Kultur

Jens Weber ist nicht nur Lehrer für Wirtschaft und Recht an unserer Kantonsschule und somit bestens mit den politischen und wirtschaftlichen Strukturen unseres Landes bekannt, er ist auch klassischer Sänger und Stiftungsrat der Kulturstiftung Appenzell Ausserrhoden. In dieser Funktion hat er sich bereits für die Vielfalt an Altem und Neuem in Musik, Literatur, Kunst, Architektur etc. eingesetzt. Unsere breitgefächerte Kultur braucht einen politischen Fürsprecher.

Als Sänger ist Jens Weber gewohnt, zuzuhören und auf andere Stimmen einzugehen. Er wird um eine gute Politkultur bemüht sein. Als Musikerin und Erzählerin wähle ich Jens Weber in den Nationalrat.

Maria Barbara Barandun

Oberer Bendlehn 14

9042 Speicher

Linke sollen FDP wählen!?

Von FDP-Kreisen wird jetzt die Karte gespielt, der SP-Kandidat Jens Weber sei zu wenig bekannt und hätte als Sozialdemokrat in unserem Kanton sowieso keine Chance. Die Linken sollen FDP wählen und damit einen SVP-Sitz verhindern.

Dass diese Karte jetzt gezogen wird, beweist aber gerade das Gegenteil. Nämlich, dass sie Jens Weber als gewichtigen und für sie gefährlichen Kandidaten wahrnehmen, der die Wahl gewinnen kann.

Lassen Sie sich also nicht verunsichern und durchschauen Sie das «Spiel». Ich sehe es nicht so, dass Jens Weber nur einen Achtungserfolg erringen wird, ausser die FDP-Strategie «Jens (SP) soll Markus (FDP) wählen» geht auf.

Als Arbeitnehmer werden meine Interessen und meine Visionen nämlich weder von David Zuberbühler noch von Markus Bänziger vertreten. Es gibt für mich also keinen Grund – auch keinen wahltaktischen –, FDP zu wählen. Es sind nebst Partei- auch Persönlichkeitswahlen. Wer die Parteiunabhängigen überzeugen und für sich gewinnen kann, wird uns in Bern vertreten – oder nicht.

Ich wähle Jens Weber.

Hans Frischknecht

Dorf 50, 9103 Schwellbrunn

Eine starke Stimme für Ausserrhoden?

In Jens Webers Amtszeit als Gemeinderat und Vorstand der Baubehörde von Trogen fällt die in der Grösse unrealistische Einzonung «Boden Büel und Unterstadel». Er hat sie massgebend geprägt und knapp durch die Abstimmung gebracht. Anlässlich einer Orientierung der Anwohner wurde von Jens Weber die Überbauung des Gebietes «Boden» mit einigen Einfamilienhäusern im oberen Preissegment in Aussicht gestellt. Einige Anwohner veranlasste diese Aussicht, die Einzonung zu befürworten. An- stelle von Einfamilienhäusern wurde nun ein in Grösse und Gestaltung überrissenes Projekt, mit vier hoch verdichteten Gebäudegruppen, mit jeweils drei Baukörpern und insgesamt 52 Wohnungen vorgestellt und im Quartierplan präsentiert. Das nicht redliche Vorgehen von Jens Weber und die nicht adäquate Einbindung und Begleitung der Anwohner wurde mit neunzehn Einsprachen quittiert. Auch die durch Steuergeld finanzierte Studie für das gescheiterte Hotelprojekt «Wellbeing Health Resort» wurde durch Jens Weber vorangetrieben. Der Leistungsausweis und die persönliche Integrität von Jens Weber erscheint mir darum fragwürdig.

Christian Nüesch

Berg 37a, 9043 Trogen

Webers bejahende Wesensart gefällt

Was mir an Jens Weber gefällt, ist seine offene und das Leben in seiner Vielschichtigkeit freudvoll bejahende Wesensart. Diese überträgt sich auf seine Kontakte mit uns als Mitmenschen seines Dorfes. Er ist an uns und unseren Fragen und Anliegen interessiert, argumentiert politisch tiefgründig und klug, im sozialdemokratischen Sinn auch stets zum Wohl der Schwächsten, ohne sich in den Parteiideologien zu verfangen. Jens Weber ist keiner, der nur argumentiert, um recht zu bekommen. Er lernt aus den Debatten, nimmt fremde Erkenntnisse in sein Weltbild auf und positioniert sich so für kommende Fragen und Themen rhetorisch brillant und inhaltlich sehr gut nachvollziehbar. Das und auch seine Fähigkeit, über sich und über die Eigentümlichkeiten des Lebens zu lachen, machen aus ihm einen Mitmenschen und Politiker, dem ich vertraue, sei es in persönlicher, aber auch in jeder politischen Position seines Wünschens.

Silvio Rüedi

Steingasse 1, 9043 Trogen

Gelbe oder rote Karte für Herrn Caroni

In der Zeitung wird das Gespräch von Herrn Caroni im Fernsehen kommentiert mit der Überschrift: «Caroni bei Mona Vetsch in Bestform». Nach meiner Beurteilung fördern aber seine Äusserungen: «Die Leute sollen rauchen, was sie wollen; zusammenleben, mit wem sie wollen, und heissen, wie sie wollen» den Zerfall unserer Gesellschaft. Um in der Sport-sprache zu bleiben, verdienen seine Sprüche über so ernste lebenswichtige Dinge nach meiner Meinung die rote Karte.

Weil aber auf der Bank niemand sitzt, der eingewechselt werden kann, bitte ich Sie, Herr Caroni, Ihre Äusserungen und Einstellung zur Ehe und Familie nochmals zu überdenken. Als Nationalrat haben Sie geschworen, dass Sie sich für das Wohl und Beste in unserem schönen Kanton und unserem schönen Land einsetzen, und wir Bürger wünschen, dass Sie das in Bern als Ständerat dann auch wirklich tun.

Und noch etwas: Nach meiner Erfahrung von 40 Ehejahren und vielen Gesprächen mit Frauen, wünscht sich in der Regel eine Frau von ihrem Mann, der der Vater ihrer Kinder ist, auch heute noch eine Beziehung, die auf Liebe, Vertrauen und lebenslanger Treue basiert und nicht auf intelligenten ausgeklügelten Eheverträgen.

Ich wünsche Ihnen, Herr Caroni, und Ihrer Frau und Kindern nur das Beste und dass Sie unseren Kanton und unser Land in Bern in Würde vertreten.

Ernst Maurer

Gibelhalde 7, 9100 Herisau

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