Ein Nassener Heubuuch in Graubünden

ALVANEU-BAD/NASSEN. Ins Finale der Mister Heubuuch Wahl hat es mit Werner Schläpfer auch ein Neckertaler geschafft. Für den Sieg hat es dann aber nicht ganz gereicht. Der Mister Heubuuch-Titel geht ins Tessin, der für den originellsten Bauern nach Mörschwil.

Matthias Giger
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Mister Heubuuch-Kandidat Werner Schläpfer aus Nassen stellt sich den Fragen von Moderator Carlo Casentieri. (Bild: pd)

Mister Heubuuch-Kandidat Werner Schläpfer aus Nassen stellt sich den Fragen von Moderator Carlo Casentieri. (Bild: pd)

Alvaneu-Bad/Nassen. Ziel der Mister Heubuuch-Wahl ist es, der Schweizer Bevölkerung die Landwirtschaft auf unterhaltsame Art näherzubringen. Das war auch mit ein Grund, weshalb Werner Schläpfer aus Nassen bei der Mister Heubuuch-Wahl mitgemacht hat: «Angemeldet haben mich meine Schwestern. Ich nahm aus Spass an der Wahl teil und weil ich die Landwirtschaft gerne vertreten hätte», sagt er. Der Gewinner des Titels ist für ein Jahr Botschafter der Landwirtschaft.

Nicht enttäuscht

«Enttäuscht, dass es nicht geklappt hat, bin ich nicht. Die Teilnahme allein hat mir viel Spass gemacht und ich gönne Moreno Croce aus dem Tessin den Sieg. Er hat sich am besten geschlagen», meint der junge Landwirt aus Nassen. Auch der Mörschwiler Joel Zeller sei verdientermassen zum originellsten Bauern gewählt worden, so Werner Schläpfer.

Auf Rhythmusgefühl geprüft

An der Wahl mussten die Kandidaten sich und ihren Betrieb auf möglichst originelle Art und Weise vorstellen. «Ausserdem haben eine Fragerunde zum Allgemeinwissen sowie ein Tanz mit den Finalistinnen der Wahl zur Miss Zentralschweiz über Sieg oder Niederlage entschieden», erzählt der Nassener. Gross vorbereitet habe er sich nicht. «Ich wollte mich nicht verstellen», meint Werner Schläpfer.