Ein Musical würde ich wieder machen

Am vergangenen Samstag fand die Dernière des Musicals Piratical statt. Mit über 5 000 Eintritten war das Stück laut den Verantwortlichen ein voller Erfolg. OK-Leitungsmitglied Andy Winkler war von Anfang an bis zum Schluss dabei und erlebte das Musical Piratical des Chor Gais hautnah mit.

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Andy Winkler Leitung OK des Musicals «Piratical» (Bild: pd)

Andy Winkler Leitung OK des Musicals «Piratical» (Bild: pd)

Sie sprechen öffentlich von einem erfolgreichen Musical, und dass Sie die gesteckten Ziele erreichten. Was brauchte es denn alles dafür?

Es waren verschiedene Kraftakte vonnöten. Angefangen hat es mit dem Auftreiben von finanziellen Mitteln. Unternehmen und Stiftungen für unsere grosse Sache zu überzeugen, war eine grosse Aufgabe.

Was war denn Ihr grösster Kraftakt über die ganze Vorbereitungsphase und während der Vorführungen?

Am meisten Kräfte kostete uns mit Abstand die Infrastruktur. So mussten wir beispielsweise die doppelstöckige Bühne erstellen.

Die Akustik im Bahndepot war anfangs auch nicht ideal. Mit Hilfe des lokalen Gewerbes, unter Zuzug eines Profi-Akustikers, konnten wir aber auch diese schwierige Aufgabe zufriedenstellend lösen.

Wenn wir schon bei Kraftakten sind. Was war denn die grösste «Panne»?

Das voll motivierte Ensemble mit rund 50 Schauspielern und 35 Musikanten wuchs unter der professionellen, künstlerischen Leitung zu einem engagierten Team zusammen.

Die begeisterten Laienschauspieler mussten dann und wann etwas zurückgebunden werden. Eine Panne im eigentlichen Sinne gab es aber nicht.

Wenn jemand Sie heute anfragt, ob Sie nochmals bei einem solchen Musical-Projekt mitmachen wollten, wären Sie dabei?

Zuerst brauche ich eine Pause. Zuerst mal kräftig und länger durchatmen. Und dann – mit dem gleichen Team, dem gleichen Ensemble – selbstverständlich. Vielleicht nicht mehr in ganz so einem grossen Rahmen.