Ein Laden für Hunde mit Allergie: Eröffnung des Hundebedarfgeschäfts «House of Barf» in Waldstatt

Am Samstag eröffnet in Waldstatt das Hundebedarfgeschäft «House of Barf». Verkauft wird vor allem Fleischfutter ohne Zusatzstoffe.

Stephanie Häberli
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Die Gründer von House of Barf in ihrem Laden.

Die Gründer von House of Barf in ihrem Laden.

Bild: Stephanie Häberli

«Das Gefühl, dass wir nun unseren eigenen Laden haben, ist unbeschreiblich. Wir können es noch gar nicht richtig realisieren», sagen Tamara Milicevic und Manuel Petruzzi. Am Samstag eröffnen sie ihr Hundebedarfgeschäft House of Barf in an der Dorfstrasse in Waldstatt. In ihrem Laden verkaufen die jungen Gründer in erster Linie biologisch artgerechtes rohes Futter (Barf) für Hunde.

«Diese Art von Produkten enthalten, im Gegensatz zu jenen, die im Grosshandel erhältlich sind, keine schädlichen Zusatzstoffe und fördern die Gesundheit des Hundes», sagt Petruzzi. Auch die beiden Inhaber sind Hundebesitzer. Ihre Begeisterung für diese Art Hundefutter haben sie ihrem Hund zu verdanken. Denn er ist Allergiker. Durch das Barf-Futter haben sie Verbesserungen in Bezug auf seine Gesundheit bemerkt.

Dieses Erlebnis hat ihre Begeisterung für diese Thematik geweckt und sie auf die Idee gebracht, ein eigenes Geschäft zu eröffnen. Neben den Barf-Produkten verkaufen sie auch selbstgebackene Leckerli sowie anderes Zubehör. «Eine Besonderheit unseres Sortiments ist das Hundeeis, welches den Hund bei Hitze von innen her kühlt», erklärt Milicevic. Die Leidenschaft der Gründer an der Thematik ist gross. Tamara Milicevic sagt:

«Der Besuch in unserem Laden soll persönlich sein. Wir wollen auf die Leute eingehen und sie beraten.»

Coronazeit für Planung genutzt

Angefangen zu planen, haben Milicevic und Petruzzi im Januar dieses Jahres. «Wir haben dann diese Lokalität im Dorf Waldstatt neben dem Elternhaus von meinem Partner gefunden», sagt Tamara Milicevic. Die Coronakrise kam ihnen bei ihrer Planung zugute. «Ich arbeite in der Gastronomie. Folglich hatte ich während diesen Monaten genügend Zeit, um mich mit der Eröffnung des Ladens zu befassen», so Milicevic.

Auch in einer anderen Hinsicht war die vergangene Krisenzeit für das junge Paar eine Art Schlüsselerlebnis: «Wir hätten auch während des Lockdowns geöffnet haben dürfen. Da wurde uns bewusst, dass diese Art Geschäft wichtig ist», so Milicevic.

Das Ladenlokal haben die beiden in den vergangenen Monaten selber hergerichtet: Sie haben Wände gestrichen, Böden verlegt und schlussendlich den Laden mit viel Liebe zum Detail dekoriert. Auch wenn sich die Gründer auf die Eröffnung freuen, waren die vergangenen Monate für das junge Paar herausfordernd. «Natürlich war es manchmal stressig. Doch zum jetzigen Zeitpunkt können wir sagen, dass wir es jederzeit wieder machen würden», so Petruzzi.