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Bischofbergers Ziele im Vorstand des Gewerbeverbandes Schweiz

Ivo Bischofberger nimmt im Vorstand des Schweizerischen Gewerberverbandes Einsitz. Der Oberegger will sich – getreu seinem Naturell – auf Konsens ausgerichtet, für die Berufsbildung stark machen. Aber nicht nur.
Bruno Eisenhut
Im November 2016 übernahm Ivo Bischofberger das Präsidium des Ständerats. Vorgestern wurde er in den Vorstand des Schweizerischen Gewerbeverbands gewählt. (Bild: Anthony Anex/Keystone)

Im November 2016 übernahm Ivo Bischofberger das Präsidium des Ständerats. Vorgestern wurde er in den Vorstand des Schweizerischen Gewerbeverbands gewählt. (Bild: Anthony Anex/Keystone)

Der Schweizerische Gewerbeverband vertritt 250 Verbände und gegen 300000 Unternehmen. Im Interesse der Schweizer Klein- und Mittelunternehmen setzt sich der grösste Dachverband der Schweizer Wirtschaft für optimale wirtschaftliche und politische Rahmenbedingungen sowie für ein unternehmensfreundliches Umfeld ein. Die Gewerbekammer, das Parlament des Schweizerischen Gewerbeverbands, hat kürzlich den Innerrhoder Ständerat Ivo Bischofberger als eines von drei neuen Mitgliedern in den Vorstand gewählt.

Der Einsatz zu Gunsten der KMU’s sei ihm seit Beginn seiner politischen Tätigkeit in Bundesbern immer ein Anliegen gewesen, sagt Ivo Bischofberger gegenüber der «Appenzeller Zeitung». Dies sowohl in der Gewerbegruppe des Ständerates wie auch als ordentliches Mitglied der Schweizerischen Gewerbekammer des SGV. Durch seine breite Vernetzung vermöge sich der Verband auf nationaler Ebene als gewichtiger Player erfolgreich zu positionieren. Die Vorstandstätigkeit im Schweizerischen Gewerbeverband erachte er deshalb als grosse Chance, die jeweils angestrebten konkreten Wirkungen zum Wohle der KMU sowohl auf nationaler Ebene, vor allem aber auch zum konkreten Nutzen für die Ostschweizer Kantone zu entfalten, erklärt Ivo Bischofberger.

Gewerbeverband soll wieder verlässlicher Partner sein

Er würde aber seinem Naturell untreu, wenn er sich bereits im Voraus zu grossen Versprechungen hinreissen liesse, lässt Bischofberger verlauten. Vor dem Hintergrund seiner beruflichen Vergangenheit werde er sich aber intensiv mit den Herausforderungen der Berufsbildung beschäftigen. Gleichzeitig werde er alles daran setzen, dass der Schweizerische Gewerbeverband sich im Sinne einer erfolgreichen Konsenspolitik vermehrt wieder zu einem verlässlichen politischen Partner entwickelt. «Dass mir dabei die Anliegen des Schweizer Fleisch-Fachverbands und der Nahrungsmittelbranche speziell am Herzen liegen, ist sicher selbstredend», sagt Ivo Bischofberger, der seit kurzem Präsident des Schweizer Fleisch-Fachverbandes ist.

Die Wahl in den Vorstand des Schweizerischen Gewerbeverbands sei nicht als Anzeichen für einen baldigen Abschied aus der Politik zu interpretieren, so der Ständerat. Viel mehr sei es wichtig, dass der SGV-Vorstand ausgewogen zusammengesetzt ist: Kantonalverbände, Sprachregionen, Branchenorganisationen, aber vor allem auch mit Blick auf die Parlamentsmandate. «Als aktuell einziger Vertreter des Ständerates werde ich mich dementsprechend im Führungsgremium des Verbandes entsprechend einbringen».

David Zuberbühler nicht berücksichtigt

Unter den acht Kandidaten auf die drei freien Sitze befand sich auch Ausserrhodens Nationalrat David Zuberbühler. Im Vorstand des Schweizerischen Gewerbeverbandes sei der Detailhandel nicht vertreten, sagt er. Um dieses Manko zu beseitigen, habe er sich als aktiver Detailhändler und Vizepräsident des Branchenverbandes der Schweizerischen Schuhdetailhändler als Kandidat zur Verfügung gestellt. Zudem gehe es in diesem Verband um Politik. Geschäfte, die später im Parlament behandelt werden, würden hier vordiskutiert. In diesem Sinne wäre es eine optimale Nutzung der Synergien gewesen, so der Nationalrat. «Wäre», geworden ist aus einer Wahl nämlich nichts. Für Zuberbühler ist dies nicht weiter schlimm. «Als neues Mitglied der Schweizerischen Gewerbekammer wollte ich mit dieser Kandidatur auf mich aufmerksam machen», sagt er. Bis in maximal zwei Jahren würden weitere Rücktritte anstehen.

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