«Ein Knie-Airbag, was ist denn das ?»

Lichtensteig/Wattwil. Sechs Garagisten haben am Wochenende in Lichtensteig und Wattwil keine Mühen gescheut, die Autoträume ihrer Kundschaft wahr zu machen. Man zeigte was man hat, und was man nicht hatte, lieh man sich vom Importeur oder vom befreundeten Markenkollegen.

Michael Hug
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Lichtensteig/Wattwil. Sechs Garagisten haben am Wochenende in Lichtensteig und Wattwil keine Mühen gescheut, die Autoträume ihrer Kundschaft wahr zu machen. Man zeigte was man hat, und was man nicht hatte, lieh man sich vom Importeur oder vom befreundeten Markenkollegen.

Und so präsentierten sich die auf Hochglanz polierten GTIs, die 4x4er, die Limousinen und Geländegängigen, die Cabrios und Vans der Marken Skoda, Suzuki, Mitsubishi, Opel, Subaru, Volkswagen, Mazda, Toyota und Peugeot von ihrer besten Seite.

«Der neue Kizashi ist da», freut sich der Lichtensteiger Garagist Felix Jud. Derweil meint eine Dame, dass ihr schöne Felgen wichtiger sind als breite Reifen. Ihr Mann sieht das wohl umgekehrt.

Ein Knie-Airbag?

«Ein Knie-Airbag», erstaunt fragt sich die ältere Dame beim Durchlesen der Zubehörliste, «was ist denn das?». Sie bekommt die Erklärung von André Ehrbar.

Bei Edy Kobelt schauen die Automechatroniker-Lehrlinge dem Golf R unter die Haube: «Die 270 PS kommen aus dem Zwei-Liter-Motor mit einem grösseren Turbolader!» Der 60 000-Franken-VW ist seit längerem verkauft, sollte aber an der Ausstellung unbedingt gezeigt werden. Am Montag darf ihn sein neuer Besitzer endlich übernehmen: Null Kilometer auf dem Tacho und kein einziges Stäubchen auf der Fussmatte.

Auf der Wasserfluh gibt es neben Skodas auch Fernseher zu sehen. Eine etwas schräge Liaison aber keine zufällige – Garagist Martin Gämperle und Fernsehmann Ivan Gämperle sind Brüder. Runter geht's ins Tal zur St. Galler Bratwurst bei Hermann Bollhalder. Nebenbei gibt's die deutschen Opels und japanische Subarus zu sehen.

Kleinwagen statt Alex Frei

Bernhard Russi ist nicht da, dafür ist Alex Frei bei Mazda.

Stimmt nicht ganz: Frei ist nur eine Fotomontage, aber wenn man sich mit dem Fussballer montieren lässt gibt's vielleicht einen Kleinwagen zu gewinnen. Und das ist ja auch etwas.

Autoträume

Das Geschäft zieht wieder an, sagen die sechs Autohändler. Endlich wieder einmal eine gute Wirtschafts-Nachricht. Auch das grosse Publikum an den sechs Ausstellungen und allen anderen im Toggenburg ist gut gelaunt.

Ob sich daraus konkrete Autoträume verwirklichen lassen, wird sich in den nächsten Wochen zeigen, wenn bei den potenziellen Käufern Entscheide wie «mit oder ohne Knie-Airbag» fallen.

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