Ein klarer Kopf, um Nein zu sagen

Zur Abstimmung betreffend Neubau Sportplatz Gill

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Warum braucht es eine zweite Orientierung wegen des Sportplatzes Gill, nun weiss ich es und andere auch. Und warum muss dies gerade mit dem Skandal vom Weltfussballgeschehen zusammentreffen? Korruption! Der Gemeindepräsident sagte, man muss nicht immer Nein sagen, aber zur richtigen Zeit ist es notwendig. Lesen Sie nur im Leserbrief: Nein zum Schnellschuss im Gill von Hans Peter Dreyer, Kantonsschullehrer im Bergli, Ebnat-Kappel. Die Gemeinde sollte 900 000 Franken mitfinanzieren und der FC Ebnat-Kappel bringt 650 000 Franken in das Projekt ein, aber weit gefehlt. Dies setzt sich aus Sport-Toto-Geldern, Geldern der Berghilfe (?) und des Lotteriefonds zusammen. Wie viel Geld bringt der FC Ebnat-Kappel ein? Damit aber Sport-Toto-Gelder bezogen werden können von 200 000 Franken, muss der Gemeinderat einen Vertrag von 30 Jahren Nutzungsrecht gewähren. Dies haut dem Fass den Boden heraus! Das darf nicht geschehen, liegt doch der Gillplatz mitten im Dorf und in der Bauzone und hat einen Wert von eineinhalb bis zwei Millionen Franken. Nun hat aber der FC Ebnat-Kappel noch einen zweiten Fussballplatz im Untersand, diese zwei Plätze hat er nun 25 Jahre benutzen können und hat noch nie einen Zins dafür bezahlt, und sie sind nicht zufrieden damit! Nun eine Mahnung an die Bürger von Ebnat-Kappel. Warum durfte das Bahnhofpärkli nicht überbaut werden, da doch dort ein Hotel mit grossem Saal stand, das der ganzen Bevölkerung diente und heute fürs ganze Dorf fehlt, ist das attraktiv und anziehend für unsere Gemeinde? Was habt ihr mit den Howartrain gemacht? Mit Unwahrheiten habt ihr dieses Projekt verworfen, wo doch der Gemeinderat das Beste erarbeitet hat, wo steht da noch die Vernunft? Dies hätte fast die 900 000 Franken eingebracht. Wo sind die Fans vom FC Ebnat-Kappel, die nicht nur gross schreien, sondern finanziell in die Tat umsetzen, wenn nun 1000 Fans, jeder 1000 Franken spendet, so muss die Gemeinde nicht unnötig investieren. Wer jetzt den Gillplatz für 30 Jahre blockieren will, handelt gegen die Entwicklung von Ebnat-Kappel, ist das attraktiv für die Zukunft unseres Dorfes? Macht euch auf an die Urnenabstimmung und legt ein klares Nein ein.

Ernst Frei, Weid, 9642 Ebnat-Kappel

Turnvereine: Nicht ungerecht behandelt

Haben Sie die Abstimmungsunterlagen zur Urnenabstimmung zum «Neubau Sportplatz Gill» gelesen? Vielleicht ist Ihnen aufgefallen, dass in der Stellungnahme des Referendumskomitees folgender Text zu lesen ist: «Der FC ist nicht der einzige Sportverein, der sich insbesondere bei der Jugend für sportliche Betätigung und sinnvolle Freizeitbeschäftigung in unserem Dorf einsetzt. Auch der Turnverein mit seinen zahlreichen Riegen vom Kindes- bis ins Seniorenalter hätte vielleicht Raum- und Infrastrukturbedarf für die Optimierung der Trainingsbedingungen.»

Dieser Text wurde vom Referendumskomitee ohne Rücksprache mit den turnenden Vereinen verfasst.

Die Turnvereine Ebnat-Kappel schätzen die bestehende Infrastruktur sehr. Vom Gerücht, sich gegenüber dem Fussballclub ungerecht behandelt zu fühlen, distanzieren sich die Turnerinnen und Turner.

Zur Vereinsförderung gehört die Schaffung von optimalen Trainings- und Probebedingungen für Sport- und Kulturvereine.

Die Vertreterinnen und Vertreter der Turnvereine:

TV Ebnat-Kappel, Ruedi Aerne (Präsident) DTV Ebnat-Kappel, Petra Hollenstein (Präsidentin) MR Ebnat-Kappel, Beni Wälle (Präsident) FTV Ebnat-Kappel, Gabi Bischof (Präsidentin)

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