Ein Kämpfer ohne Kompromiss

HERISAU. David Zuberbühler stritt gegen Abgangsentschädigungen, empörte sich über hohe Verwaltungsratshonorare und sieht in der Zuwanderung eine Gefahr für die Schweiz. Nun will der 36-Jährige für die SVP in den Nationalrat einziehen.

Michael Genova
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Zusammen mit seinem Bruder baute Nationalratskandidat David Zuberbühler die kleine Schuhhandelsfirma des Vaters zu einem mittelständischen Unternehmen aus. (Bild: Stephanie Sonderegger)

Zusammen mit seinem Bruder baute Nationalratskandidat David Zuberbühler die kleine Schuhhandelsfirma des Vaters zu einem mittelständischen Unternehmen aus. (Bild: Stephanie Sonderegger)

Wie ein politischer Hardliner sieht David Zuberbühler eigentlich nicht aus. Mit seinem typischen, leicht verschmitzten Lächeln blickt er auf den frischgedruckten Plakaten vertrauenswürdig den Wählern entgegen. In modischem Hemd, adrett frisiert, mit schwarzer Brille verkörpert er eher den seriösen Banker als den kompromisslosen SVP-Politiker. Als Zuberbühler 1999 mit erst 20 Jahren in den Einwohnerrat Herisau gewählt wurde, realisierten die Gemeindeparlamentarier jedoch schnell: Hier hatte gerade ein Heisssporn, ein Überzeugungstäter seine politische Karriere gestartet. Seither sieht sich Zuberbühler als Anwalt des kleinen Bürgers: «Wenn ich meinen Daumen auf ein Thema halten muss, dann mache ich das.»

Mehr zum Thema in der gedruckten Ausgabe und im E-Paper vom 28. August.