Ein happiges Jahr hinter sich

Am Mittwochabend hat die Spitex Mittleres Toggenburg ihre dritte Mitgliederversammlung nach der Fusion in der Aula der Kantonsschule abgehalten. Im vergangenen Jahr gab es für die Mitarbeitenden einige Schwierigkeiten zu meistern.

Flavia Forrer
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Nina Hauser, Claudia Kühne und Angela Meier stellten vier Mitarbeiterinnen vor (von links). (Bild: Flavia Forrer)

Nina Hauser, Claudia Kühne und Angela Meier stellten vier Mitarbeiterinnen vor (von links). (Bild: Flavia Forrer)

WATTWIL. Sie hätten ein happiges Jahr hinter sich, meinte Hélène Spielhofer, die Präsidentin der Spitex Mittleres Toggenburg, an der Mitgliederversammlung von Mittwochabend in der Aula der Kantonsschule in Wattwil. Hauptsächlicher Grund dafür war vor allem die Einführung einer neuen Software, die alle Pflegeplanungen und Mitarbeiterpläne erfasst. Zu Beginn gab es einige Schwierigkeiten, weil die Software nicht so funktionierte, wie sie sollte. «Am frühen Morgen haben unsere Mitarbeiter im täglichen Alltag meist schon genügend Druck und Stress, und wenn dann auch noch die Software nicht funktioniert, zerrt das jedem an den Nerven», so Hélène Spielhofer.

Im Herbst letzten Jahres gab es für die nicht sauber funktionierende Software allerdings ein Update, und seit da funktioniert die Datenerfassung. Jede der Mitarbeiterinnen der Spitex Mittleres Toggenburg ist nun mit einem Tablet ausgerüstet, damit sie die individuellen Pflege-Bedürfnisse der rund 280 Klienten aus dem Einzugsgebiet täglich aktualisieren kann. Es können alle ein wenig durchschnaufen, da nun auch alle Klienten elektronisch erfasst sind, sagte die Präsidentin in der Aula der Kantonsschule erleichtert.

Fehlender Stützpunkt

Die Spitex Mittleres Toggenburg hat im letzten Jahr noch weitere Veränderungen durchgemacht. So gab es auf Wunsch der Mitarbeiterinnen eine einheitliche Kleidung für die Spitex. Es tragen nun alle ein dunkelblaues T-Shirt mit dem Spitex-Logo und einer kleinen Namenstafel. Zudem hat der Vorstand entschieden, den Stützpunkt in Ebnat-Kappel aufzulösen. Er wurde zu wenig genutzt, die Kunden kamen meist nach Wattwil. Der Stützpunkt wurde auf Ende Dezember 2014 aufgelöst. Der freiwerdende Raum wird nun umgenutzt zu einer Alterswohnung.

Vor Abschluss der Mitgliederversammlung ehrte die Präsidentin fünf Mitarbeiterinnen. Unter anderem feierten Emmy Wymann, die seit 25 Jahren bei der Spitex tätig ist, und Margrit Tinner, seit 15 Jahren, ihre langjährige Mitarbeit.

Ein weiterer Dank für ihre Mitarbeit bekam Margrit Scherrer, die nach sieben Jahren bei der Spitex pensioniert wird. Der Betriebsleiterin Trudi Fischer und der Leiterin für Administratives und Finanzen, Christine Truniger, dankte die Präsidentin für ihr Durchhaltevermögen und ihre Geduld im letzten Jahr.

Vorstellung der Arbeit

Am Anschluss an die Mitgliederversammlung hielten die drei Lehrlinge der Spitex ein kurzes Referat. Die angehenden «Fachangestellten Gesundheit» Nina Hauser, Angela Meier und Claudia Kühne stellten den Anwesenden die vier Spitex-Mitarbeiterinnen Judith Stillhard, Simone Fässler, Marlies Haab und Kathrin Ivanovic vor. Sie spielten jeweils ein kurzes Video ab, welches die vier Frauen beim Arbeiten zeigten.

«Unsere drei Lehrlinge zeigen eine tolle Leistung. Der Austausch zwischen den Lernenden und den Gelernten ist sehr wertvoll», lobte Präsidentin Hélène Spielhofer die drei.