Ein gewonnener Punkt für die Kirchbergerinnen

FUSSBALL. Die Kirchberger Fussballerinnen holen beim 2:2 in Worb einen wichtigen Punkt. Sie waren zu Beginn der Abstiegsrunde und nach Halbierung der Punkte am Samstag Gäste bei den Femina Kickers Worb, welche nach der Teilung auf ihrem Konto fast fünfmal mehr Punkte vorzuweisen hatten.

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FUSSBALL. Die Kirchberger Fussballerinnen holen beim 2:2 in Worb einen wichtigen Punkt. Sie waren zu Beginn der Abstiegsrunde und nach Halbierung der Punkte am Samstag Gäste bei den Femina Kickers Worb, welche nach der Teilung auf ihrem Konto fast fünfmal mehr Punkte vorzuweisen hatten. Trotz des grossen Niveauunterschiedes auf dem Papier erkämpften sich die St. Gallerinnen ein Unentschieden.

Wiedersehen macht Freude

Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Teams war vor drei Wochen. Damals mussten sich die Kirchbergerinnen in Bütschwil mit 0:3 geschlagen geben. Nun waren die Karten allerdings neu gemischt. Kirchberg ist dafür bekannt, in brenzligen Situationen ruhig Blut zu bewahren.

In der Startphase übernahmen die Bernerinnen das Spieldiktat. Sie agierten mit viel Druck und drängten so die Gäste in ihre eigene Hälfte. Diese hielten allerdings konsequent dagegen und erarbeiteten sich so in der 15. Minute ihre erste Torchance. Mit schnellem Passspiel wurde Stürmerin Manuela Beerli angespielt. Diese avisierte das lange Eck und brachte ihre Mannschaft prompt mit 1:0 in Führung. Die Partie war nun lanciert. Die Gastgeberinnen liessen sich etwas zurückdrängen und gewährten den Toggenburgerinnen dadurch mehr Freiheiten. Diese nahmen sie dankend an und hielten den Ball mit ihrem Kurzpassspiel besser in den eigenen Reihen. Trotzdem kassierten sie in der 25. Minute den Ausgleich. Worb schuf sich eine Überzahl im gegnerischen Strafraum und schob zum 1:1 ein.

Nach dem Seitenwechsel überzeugte das Heimteam vor allem mit seiner Zweikampfstärke. Bevor es gefährlich wurde, eroberten sie die Bälle konsequent zurück. Mit einem Konter, welchem ein nicht geahndetes Handspiel in der Spielfeldmitte vorangegangen war, erzielten sie das 2:1. Der Treffer verlieh ihnen zusätzliches Selbstvertrauen und mit langen Bällen in die Spitze setzten sie ihre Offensivkräfte immer wieder erfolgreich in Szene. Torhüterin Samira Heeb war gefordert und machte ihre Sache gut. Sie klärte, was aufs Gehäuse kam, den Rest erledigte ihre Vordermannschaft mit einem starken Kollektiv. Dies schien Sicherheit zu verleihen und Kirchberg drang wieder öfters bis zum Strafraum des Gegners vor.

Geering trifft

Kurz vor Schluss fasste sich Laura Geering ein Herz. Aus 25 Metern drosch sie das Leder in Richtung Tor. Zwar traf sie den Ball nicht richtig, dieser nahm jedoch eine so unberechenbare Flugphase an, dass er für die Torhüterin unhaltbar ins obere Eck fiel. «Das Glück, das uns über die ganze Saison fehlte, scheint zurückgekehrt. Bleibt zu hoffen, dass es anhält», fasste Angela Baumli zusammen. Am Samstag empfängt Kirchberg Thun Berner Oberland auf der heimischen Sonnmatt. (pd)

Matchtelegramm: Femina Kickers Worb – FC Kirchberg 2:2 (1:1) – Tore: 15. Beerli 0:1, 25. Mathys 1:1, 63. Michel 2:1, 89. Geering 2:2. FC Kirchberg: Samira Heeb; Julia Baumann, Jasmin Germann, Carole Schmid, Nadine Scherrer (85. Adriana Forrer); Ronya Böni, Laura Geering, Bettina Peter, Angela Baumli; Jasmin Keller (85. Tamara Gerber), Manuela Beerli.

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