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Ein Geist und eine Seele fürs Dorf

Der Verkehrsverein Ebnat-Kappel bekommt mit Patrick Zollinger einen neuen Präsidenten. Er hat bereits einige Ideen, wie er das Dorf sowohl für die Gäste als auch für die Bevölkerung attraktiver machen kann, trotz knapper Finanzen.
Sabine Schmid
Patrick Zollinger besucht mit seiner Familie und seinen Gästen oft den Sinnepark in Ebnat-Kappel. (Bild: Sabine Schmid)

Patrick Zollinger besucht mit seiner Familie und seinen Gästen oft den Sinnepark in Ebnat-Kappel. (Bild: Sabine Schmid)

EBNAT-KAPPEL. «Ich lebe dort, wo andere Ferien machen», sagt Patrick Zollinger nicht ohne Stolz auf seine Wohngemeinde. Die Natur, eine Badi, ein Skilift, das Ackerhus oder neu das Dömli – es gebe in Ebnat-Kappel einiges, was den Feriengästen, aber auch der einheimischen Bevölkerung Freude bereiten kann. Seinen persönlicher Lieblingsort nennt Patrick Zollinger ohne Zögern: den Sinnepark. Mit allen seinen Gästen gehe er dorthin, denn der Sinnepark biete für jeden etwas. «Die Kinder können sich in der Natur verweilen, die Aussicht auf Ebnat-Kappel und das Toggenburg ist genial und auf dem Grillplatz kann man verweilen und etwas bräteln», sagt Patrick Zollinger.

Dem Dorf etwas zurückgeben

Zollingers Werbung für Ebnat-Kappel kommt nicht von ungefähr. Er hat sich bereit erklärt, das Präsidium des örtlichen Verkehrsvereins zu übernehmen. Er habe es wohl in den Genen, sich gerne im Rahmen von Freiwilligenarbeit für die Öffentlichkeit einzusetzen, sagt er. Bewusst habe er sich gegen ein politisches Amt entschieden, viel mehr möchte er sich im Verkehrsverein engagieren und so dem Dorf etwas zurückgeben. «Dort kann ich Partei ergreifen für unser Dorf, für die Bevölkerung, für alle», sagt er. Als Vorbereitung für die Wahl als Präsident hat er den Vorstand des Verkehrsvereins und dessen Arbeit kennengelernt. «Ich bin ein sehr kreativer Mensch und bereits sprudeln Ideen», sagte er. Spruchreif ist noch keine, denn zum einen weiss Patrick Zollinger, dass von 20 guten Ideen nur eine umgesetzt werden kann. Zum anderen ist er sich des schmalen Budgets im Verkehrsverein bewusst. «Der Verein spürt auf der Einnahmenseite die fehlenden Kurtaxen vom Kapplerhof», sagt er. Darum sei der Verein finanziell stark abhängig von der Gemeinde. Dies möchte Zollinger ändern. «Ich möchte einen Weg finden, damit der Verkehrsverein finanziell eigenständiger wird», sagt er. Ein Mittel, das garantiert Erfolg bringt, kennt er aber noch nicht, da er noch keinen Einblick in alle Bereiche des Vereins hat und noch nicht alle Zusammenhänge und Abhängigkeiten kennt. Falls dies nicht gelingen sollte, käme eine Integration des Verkehrsvereins in die Gemeinde in Frage. Für Patrick Zollinger wäre das aber klar die letzte Möglichkeit. «Der Tourismus sollte nicht politisch gesteuert sein», ist er überzeugt.

Dorf hat sich bewegt

Zwar hat Ebnat-Kappel sich verändert, seit Patrick Zollinger ein Bub war. «Damals gab es vier Skilifte und wesentlich mehr Hotels und Restaurants», sagt er. Aber es seien auch attraktive Angebote wie der Sinnepark, das Ackerhus, der Weihnachtsmarkt oder zuletzt der Wochenmarkt entstanden.

Patrick Zollinger hat auch das Gefühl, dass sich im Dorf einiges bewegt hat. Es gab Initiativen zur Rettung des Skilifts, zum Erhalt der Arztpraxis oder zur Schaffung des Schuppens. «Ich bin stolz auf das Dorf und die Bevölkerung. Sie hat eine eigene Meinung und holt sich, was sie braucht», sagt er. Der Verkehrsverein möchte dies nutzen, damit das Dorf einen Geist und eine Seele hat, und sowohl für die Gäste wie auch für die Einheimischen etwas schaffen. Als erstes nennt Zollinger die Bundesfeier, die in diesem Jahr wieder mit einer Rede stattfinden soll. Um für diesen Anlass zu werben, werden auf den Bänkli Gutscheine angebracht.

Kontakt zu anderen Vereinen

Patrick Zollinger hat viele Ideen und weiss, dass er diese nicht alleine umsetzen muss. Im kommenden Jahr kann er auf die Unterstützung des langjährigen Präsidenten Markus Beeler zählen. Zudem sind die übrigen Vorstandsmitglieder sehr engagiert. Weiter will der neue Präsident den Kontakt mit anderen Verkehrsvereinen in der Region suchen und nicht zuletzt mit Toggenburg Tourismus.

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