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Nach Startschwierigkeiten wird im Zentrum von Stein gebaut

Die unschönen Reste der ehemaligen Gaststätten Löwen und Schützengarten verschwinden endlich. An ihrer Stelle wird in den kommenden zwei Jahren eine Überbauung mit 42 Wohnungen realisiert.
Karin Erni

«Das ist für uns ein lang ersehnter Tag», sagt Werner Ammann erleichtert, als der Bagger seine Schaufel in das Erdreich rammt. Der Steiner Architekt hat vor neun Jahren die Parzelle des Restaurant Schützengarten gekauft. Gemeinsam mit der ebenfalls in Stein domizilierten Firma Appenzellerbau, der die Nachbarparzelle gehört, wollte er an zentraler Lage eine Wohn- und Gewerbeüberbauung realisieren. Schon damals habe man daran gedacht, einen Teil der Wohnungen für betreutes Wohnen zur Verfügung zu stellen, sagt Werner Ammann. «Drei der Häuser sind miteinander verbunden und im Gewerbelokal an der Hauptstrasse könnte man gut ein Restaurant einrichten.»

Unerwarteter Gegenwind

Doch das Unterfangen erwies sich als schwieriger als gedacht. Im Juni 2011 erfolgte der Start für den neuen Gestaltungsplan Schachen unter Einbezug der kantonalen Stellen und der Gemeinde Stein. Doch zweieinhalb Jahre später wurden im Quartier Unterschriften für eine Rückzonung des Gebiets in die zweigeschossige Wohnzone gesammelt. Diese Initiative wurde aber später wieder zurückgezogen

Einsprachen verzögern Vorhaben

Im April 2016 erfolgte die Baueingabe. Einsprachen und das Einholen von Spezialbewilligungen wegen der Zufahrt und des Hochwasserschutzes verzögerten das Vorhaben weiter. Vor einem Jahr wurde schliesslich die Baubewilligung erteilt. Danach habe man etwas Zeit gebraucht, um das Projekt fertig zu planen, sagt Ammann. «Wir rechnen normalerweise mit einem halben Jahr, aber ein Baustart im Herbst wäre nicht ideal gewesen.»

Gestern war es soweit: Unter Beisein der ersten Wohnungsbesitzer stellten sich Planer und Bauleute zum symbolischen ersten Spatenstich auf.

Wohnraum für Alte und Junge

Als erstes wird das Gebäude mit den sechs Eigentumswohnungen erstellt. Fünf davon sind bereits verkauft. Sie sollen ab September 2020 bezugsbereit sein. Die weiteren fünf Häuser enthalten 36 Mietwohnungen von 1 ½- bis 4 ½-Zimmern, sowie disponible Flächen für Kleingewerbe. Bis im Herbst 2021 sollen alle sechs Häuser fertiggestellt sein. «Wir wollen hier Wohnungen für Jung und Alt bauen», sagt Werner Ammann. Viele Junge müssten Stein verlassen, weil sie keinen passenden Wohnraum finden. «Nun hoffen wir, dass einige wieder nach Stein zurückkehren.»

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