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Diplomübergabe: Ein Drittel sind Schreinerinnen

25 Schreiner, darunter acht Frauen, und fünf Schreinerpraktiker konnten dieser Tage im Alters- und Pflegezentrum in Appenzell ihre Diplome entgegennehmen. Sorge bereitet die Klassensituation am BBZ.
Clemens Fässler
Die Jungschreiner mit der Note 5 oder höher zusammen mit dem Innerrhoder Landammann Roland Inauen, von links: Sepp Fuster, Stefan Keller, Lea Hagmann, Andreas Kessler, Jana Schumacher, Simon Rutz und Patricia Neff. (Bild: CF)

Die Jungschreiner mit der Note 5 oder höher zusammen mit dem Innerrhoder Landammann Roland Inauen, von links: Sepp Fuster, Stefan Keller, Lea Hagmann, Andreas Kessler, Jana Schumacher, Simon Rutz und Patricia Neff. (Bild: CF)

Die Worte des Landammanns und der Vertreter des Schreinermeisterverbands, die Präsentation einer Abschlussarbeit, der Rückblick einer Jungschreinerin sowie die musikalische Auflockerung durch das Georg Kegel Trio machten die Diplomübergabe an die Schreinerinnen und Schreiner zu einer kurzweiligen Feier.

Ein Teil der Lehrabschlussprüfung der Schreiner EFZ ist eine selbstständige Schreinerarbeit, die vor den Prüfungsexperten präsentiert werden muss. Denn auch im Schreineralltag ist es wichtig, seine Arbeiten dem Kunden vorzustellen und auf Eigenheiten aufmerksam zu machen. Die Gäste der LAP-Feier kamen in den Genuss, die Präsentation von Lea Hagmann aus Trogen vorgestellt zu bekommen. Sie hatte sich für eine gepolsterte Eckbank entschieden und erklärte der versammelten Menge die Eigenheiten des Polsters und die Schwierigkeiten bei der Konstruktion der Banklehnen in der abgeschrägten Ecke. Auch wenn die wahre Grösse der Schnittflächen wohl nicht jedem Anwesenden klar wurde, eines war klar: da stand eine Jungschreinerin, die ihr Fach versteht und in ihrem Auftritt eine wahre Grösse zeigt.

Aus Spargründen nur noch eine Schreinerklasse

Für die Zukunft der Jungschreiner wünschte der Innerrhoder Landammann Roland Inauen als Vertreter des Gastkantons Freude am Beruf und Energie für neue Ziele, denn die LAP sei wie alles im Leben nur ein Zwischenziel. Als Schreiner seien die Möglichkeiten fast unbegrenzt, Weiterbildungen zum Projektleiter, zum Schreinermeister oder ein Studium an der Holztechnikschule stehen zur Auswahl. Inauen betonte, dass die Jungschreiner nun zu den gesuchten Fachkräften gehört, und merkte an, dass es auch in der Politik immer wieder neue Fachkräfte brauche. Einzige Sorge bereitet ihm denn auch die Politik – konkret, dass am Berufsbildungszentrum BBZ in Herisau aus Spargründen künftig nur noch eine Schreinerklasse unterrichtet werden soll. Dass bei jenem Beruf, der als einer der wenigen über genügend Nachwuchs verfügt, eben dieser Nachwuchs nicht mehr an der eigenen Schule ausgebildet werden soll, versteht der Landammann nicht. Er versprach, das Gespräch mit den Verantwortlichen des BBZ zu suchen.

Jungschreiner mit der Note 5 oder höher: Sepp Fuster aus Appenzell (5.2, Zürcher Schreinerei AG), Stefan Keller aus Herisau (5.0, Blumer Schreinerei AG), Lea Hagmann aus Trogen (5.0, Welz AG Schreinerei), Andreas Kessler aus Wolfertswil (5.3, Martin Roth), Jana Schumacher aus Flawil (5.2, Schreinerei Hölzli), Simon Rutz aus Wald AR (5.1, Zimmerei Zähner AG) und Patricia Neff aus Haslen (5.0, Weishaupt AG Innenausbau).

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