Ein blumiger Ehrentag für Mütter

Am zweiten Sonntag im Mai ist Muttertag. Wie feiern Mütter im Appenzellerland? Eine Umfrage der Appenzeller Zeitung zeigt: Beim Frühstück im Kreis der Familie. Blumen sind ein beliebtes Geschenk.

Text/Bilder: Ruth Frischknecht
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Bild: Eveline Rhiner

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Als die Kinder noch jünger waren und sie in der Schule Geschenke gebastelt haben, haben wir den Muttertag intensiver gefeiert als heutzutage. Das hängt wahrscheinlich mit dem Alter der Kinder zusammen. Mein Mann schenkt mir Jahr für Jahr einen Strauss aus Wiesenblumen. Diese Geste schätze ich sehr.

Für mich hat der Muttertag keine grosse Bedeutung, und aus meiner Sicht ist er in der heutigen Zeit der Gleichberechtigung nicht mehr so wichtig wie bei seiner Einführung.

Ich feiere den Muttertag nicht, weil meine Kinder schon erwachsen sind und eigene Kinder haben. Auch früher haben wir meistens nichts Spezielles unternommen. Auch von meinem Mann erwarte ich nichts Besonderes. Lieber spüre ich Wertschätzung und Dankbarkeit unter dem Jahr als an diesem einen Tag.

Ich freue mich schon auf den Muttertag, genau wie meine Kinder. Besonders freuen sie sich darauf, mir die selbstgebastelten Geschenke zu überreichen. Im Moment sind sie irgendwo im Haus versteckt.

Sowieso sind es die Rituale – ähnlich wie an Weihnachten oder Ostern – die mir gefallen. Das «du musst noch warten» und «du darfst noch nicht hingucken», die Spannung und die Vorfreude der Kinder.

Am Morgen des Muttertages backen die Kinder zusammen mit meinem Mann einen Sonntagszopf, bereiten ein Frühstück vor und holen mich, sobald alles vorbereitet ist. Meistens steht dann auch ein selbstgepflückter Blumenstrauss auf dem Tisch.

Den Muttertag feiern wir mit meiner Mutter zusammen bei einem Brunch. Ich schätze es, an diesem Tag viel Zeit mit der Familie zu verbringen. Natürlich freue ich mich auch über die Geschenke der Kinder. Die älteren Kinder fertigen in der Schule kleine Überraschungen an. Die jüngste Tochter bastelt jeweils zusammen mit meinem Mann.

Bild: Eveline Rhiner

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