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Appenzeller Grossrat zum besten Metzger der Schweiz gekürt

Grossratspräsident und Metzgermeister Franz Fässler wurde diese Woche zum «Schweizer Metzger des Jahres 2019» gekürt. In Zürich verlieh ihm Ständerat Ivo Bischofberger im Namen des Schweizer Fleisch-Fachverbands diese Auszeichnung. Der Innerrhoder freut sich darüber und blickt auf sein Schaffen zurück.
Yann Lengacher
Grossrat Franz Fässler wird als erster Appenzeller "Schweizer Metzger des Jahres". (Bild: Archiv)

Grossrat Franz Fässler wird als erster Appenzeller "Schweizer Metzger des Jahres". (Bild: Archiv)

Sie sind Metzger des Jahres, was bedeutet ihnen eine solche Auszeichnung?

Für mich ist es ein Zeichen von grosser Wertschätzung für meine Arbeit. Es gibt viele Berufskollegen, welche die Auszeichnung auch verdient hätten aber ich finde sie gerechtfertigt. Ich empfinde grosse Freude darüber.

Wie haben Sie sich diese Auszeichnung verdient?

Ein Punkt ist bestimmt die Lehrlingsarbeit unserer Metzgerei, für die wir in den letzten Jahren bekannt wurden. Auch dass uns die Nachfolgeregelung und der Abschluss des IGP-Projekts gelungen sind, waren wichtig. Die Auszeichnung gehört auch meiner Frau Margrit, die sie mindestens so verdient hat wie ich.

Sie haben es angetönt: Lange haben Sie sich für die IGP-Zertifizierung von Pantli, Mostbröckli und Siedwurst eingesetzt. Weshalb ist die für diese Produkte wichtig?

Es ist ein Schutz für die Appenzeller Produkte, so können sie nicht einfach kopiert werden. Zudem können die Produkte mit der Zertifizierung besser vermarktet werden.

Was macht einen guten Metzger aus?

Das ist wie bei jedem Beruf: Die Freude am Beruf ist wichtig, das ist die Grundlage für gute Arbeit. Auch die Freude daran, etwas anzubieten, das man selber hergestellt hat, muss da sein.

Was würden Sie Jugendlichen raten, die den Metzgerberuf erlernen wollen?

Der Umgang mit den Lebensmitteln sollte genauso wie die Produktevielfalt geschätzt werden. Und natürlich sollte man auch gerne Fleisch essen.

Haben Sie ein persönliches Lieblingsprodukt?

Aktuell würde ich unsere Whiskeywurst nennen. Von der Machart ist es eine Wurst zwischen Wienerli und Schüblig, die einen sehr feinen Geschmack hat. Abgerundet wird dieser von einem Schuss Appenzeller Whiskey, der in die Mischung kommt.

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