Ein Abschiedskonzert zugleich

Die Blechharmonie Kirchberg konzertierte am Samstagabend in der katholischen Kirche. Dies jedoch nicht alleine; mit dabei war die befreundete Musikgesellschaft aus Allmendingen/Thun.

Christoph Heer
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90 Musikanten sorgten für einen einstündigen Hörgenuss. (Bild: Christoph Heer)

90 Musikanten sorgten für einen einstündigen Hörgenuss. (Bild: Christoph Heer)

KIRCHBERG. Das war nicht nur ein Ohrenschmaus, das war zeitgleich auch ein Augenschmaus. Denn die 90 Musikantinnen und Musikanten zelebrierten in ihren Uniformen ein herrliches Bild in die katholische Kirche. Das einstündige Gemeinschaftskonzert der Einheimischen und den Gästen aus dem Kanton Bern lockte an die 200 Zuhörer an. Geprobt wurde indes gerade mal während zweier Stunden am Vorabend; umso grösser ist die Leistung der Protagonisten einzuschätzen. Das Lob will natürlich an die Dirigenten weitergegeben werden. Und einer dieser Orchesterleiter ist auch der Grund, warum es zu diesem Konzerterlebnis gekommen ist. Denn der Dirigent der MG Allmendingen/Thun – Enrico Calzaferri – ist ein Ur-Kirchberger und zugleich auch noch Mitglied der Blechharmonie Kirchberg, diese wiederum wird geleitet von Roman Ledergerber. Traurig für die Musikanten aus dem Kanton Bern, dass dies zeitgleich das Abschiedskonzert von ihrem Dirigenten war. Denn Enrico Calzaferri hat nach fünf Jahren seinen Rücktritt bekanntgegeben. Umso schöner für die Kirchberger Zuhörer, dass man in Calzaferris Heimatgemeinde noch ein letztes Mal in den Genuss von «Die Hexe und der Heilige» oder dem «Berner Marsch» gekommen ist.