Eigene Mittel, Aktienkapital und geliehenes Geld

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WildhausDie Bergbahnen Wildhaus AG (BBW) beabsichtigt mit dem Projekt Wildhaus 2.0, ihre Ausrichtung anzupassen. Besonders Familien und Gruppen sowie Schulklassen und Vereine sollen die Angebote nutzen. Die Ausgangslage dafür betrachtet die BBW als perfekt: Die Grösse des Geländes, die Topographie, die Höhenlage und die Erreichbarkeit sind für Familien und Einsteiger ideal. Um diese Strategie auf die Schiene zu bringen, plant die Bergbahnunternehmung Investitionen in der Höhe von 15 bis 20 Millionen Franken. Darin enthalten ist der Ersatz von vier Skiliften (Thur, Freienalp, Oberdorf und Gültenweid) durch eine ­kinderfreundliche Sesselbahn und einen Tellerlift. Zudem soll ­ unter anderem die Be­schneiungsan­lage erneuert und erweitert werden.

Die Finanzierung der neu zu bauenden Infrastruktur ist auf fünf Säulen verteilt: selbsterarbeitete Mittel, das Aktienkapital, Gelder aus der Neuen Regionalpolitik (NRP) des Bundes, Bankkredite und ein in Aussicht gestelltes Darlehen. Diese Säulen würden sich teilweise gegenseitig bedingen, führt Urs Gantenbein, Geschäftsführer der Bergbahnen Wildhaus AG, aus. So brauche es Eigenkapital, um einen Kredit bei der Bank zu erhalten. Ein Rückhalt aus der Gemeinde helfe, um vom Kanton NRP-Gelder zu ­erhalten. Diese berechtigen ­wiederum zu Zinszuschüssen für Kredite.

Zum aktuellen Stand der Finanzierung sagt Urs Gantenbein, dass Aktien in der Höhe von 1,4 Millionen Franken neu gezeichnet wurden. «Unser Ziel ist nach wie vor, mindestens zwei Mil­lionen zu bekommen, denn je 10000 Franken erhöht sich die ­Kreditwürdigkeit der Unternehmung.» (sas)

Weitere Informationen:

www.wildhaus.ch