Eichbüel statt Theresienwiese

Am Samstag organisierte der 12er-Club erstmals ein Oktoberfest. Ob es nach dem grandiosen Erfolg mit gut 400 Besuchern zu einer Fortsetzung kommt, wissen bis jetzt nur die Festgötter.

Beat Lanzendorfer
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Das Oktoberfest, organisiert vom 12er-Club, lockte gut 400 Gäste in Dirndl und Lederhosen in die Eichbüel-Halle. (Bilder: Beat Lanzendorfer)

Das Oktoberfest, organisiert vom 12er-Club, lockte gut 400 Gäste in Dirndl und Lederhosen in die Eichbüel-Halle. (Bilder: Beat Lanzendorfer)

BAZENHEID. Der 12er-Club wurde am 12.12.2012 mit der Absicht gegründet, das kulturelle Leben im Dorf zu fördern und bei der Organisation von Anlässen mitzuhelfen. Selbstredend hat der Club 12 Mitglieder. In seinem dreijährigen Bestehen hat er schon einiges auf die Beine gestellt. Vorläufig letzter Höhepunkt war das Oktoberfest, das für einmal nicht auf der Münchner Theresienwiese für gerammelt volle Festzelte mit an die 400 Gästen in Trachten und Lederhosen sorgte, sondern für eine total ausverkaufte Eichbüelhalle.

Clever umgesetzt

Manchmal kann etwas so einfach sein. Der Club hatte das Oktoberfest bereits im August angekündigt und anlässlich seiner mobilen Barwagen-Tour durch die Gemeinde den Ticketverkauf lanciert. Innert zwanzig Minuten waren am 27. August alle 400 Plätze ausverkauft. Was sich dann am Samstag abspielte, erinnerte an alte Bazenheider Fasnachtszeiten in den 70er-, 80er- und 90er-Jahren, als die altehrwürdige Eichbüelhalle in der fünften Jahreszeit regelmässig aus den Nähten platzte. Rambazamba in Vollendung. Dem Motto entsprechend war die überwältigende Mehrheit in Tracht und Lederhose erschienen.

Gibt es eine Fortsetzung?

Eine definitive Antwort auf die Frage nach einer Fortsetzung lässt sich Club-Präsident Patrick Bernhardsgrütter nicht entlocken: «Bisher war es so, dass wir ein Fest immer nur einmal auf die Beine gestellt haben. Gut möglich, dass dies auch so bleibt. In den Hinterköpfen schwirren aber schon neue Ideen herum. Nach diesem intensiven Jahr mit Barwagen-Tour, Beteiligung am Jahrmarkt sowie dem Oktoberfest ist eine kurze Verschnaufpause im kommenden Jahr aber genauso denkbar. Schliesslich sind wir zwölf Männer nicht mehr die Jüngsten», meinte er abschliessend mit einem Schmunzeln.