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Ehepaar Lieberherr – mit 120 PS in den Ruhestand

Anfang Juli verabschiedete die Belegschaft der Elektro Lieberherr AG aus Brunnadern ihren ehemaligen Chef Ruedi Lieberherr und seine Frau Anni in den wohlverdienten Ruhestand. Am 28. Juni 2013 durfte Ruedi Lieberherr seinen 65. Geburtstag feiern.
Kurt Oehninger
An ihrem letzten Arbeitstag wurden Ruedi und Anni Lieberherr mit einem Oldtimer zu Hause abgeholt und auf eine Reise geschickt. (Bild: pd)

An ihrem letzten Arbeitstag wurden Ruedi und Anni Lieberherr mit einem Oldtimer zu Hause abgeholt und auf eine Reise geschickt. (Bild: pd)

Anfang Juli verabschiedete die Belegschaft der Elektro Lieberherr AG aus Brunnadern ihren ehemaligen Chef Ruedi Lieberherr und seine Frau Anni in den wohlverdienten Ruhestand.

Am 28. Juni 2013 durfte Ruedi Lieberherr seinen 65. Geburtstag feiern. Normalerweise geht man mit 65 Jahren in die Pension. Nicht so Ruedi Lieberherr. Einige pendente Aufträge und Arbeiten, die der ehemalige Chef der Firma Elektro Lieberherr AG noch gerne selber zu Ende führen wollte, drängten seine Pensionierung noch ein wenig in die Zukunft. Am Donnerstag, 3. Juli 2014, war es dann trotzdem soweit. Pünktlich um 18.30 Uhr wurden Anni und Ruedi Lieberherr zu Hause im Necker von Christoph Kräutler und Kurt Oehninger in Empfang genommen und mit einem Oldtimer auf die Reise in den Ruhestand geschickt. Nach rund einer halbstündigen Fahrt wurde das Rentnerpaar von seinen ehemaligen Mitarbeitenden vor dem Gasthaus Rössli in Mogelsberg begrüsst. Nach ein–em Apéro durften Ruedi und Anni Lieberherr nun endlich durch den gebastelten Elektro-Torbogen in die wohlverdiente Rente gehen. Bei einem Nachtessen aus der «Rössli»-Küche durften sich die neuen AHV-Bezüger so richtig verwöhnen lassen.

Im Laufe des Abends wurde einiges über den beruflichen Werdegang und die Laufbahn von Ruedi Lieberherr berichtet. Die Ausbildung zum Elektromonteur absolvierte Ruedi Lieberherr bei der Firma Conrad Altherr in Necker. Nach der Lehre war er einige Zeit als Taxichauffeur unterwegs und später als Projektleiter bei einer Firma in Männedorf. Die Zielrichtung von Ruedi Lieberherr war dann schnell einmal gesetzt, die höhere Fachschule und die Meisterprüfung. Nach der Weiterbildung und der erfolgreichen Prüfung als eidg. dipl. Elektroinstallateur zog es Ruedi wieder beruflich in den Necker. Bei seinem alten Lehrmeister wurde er als Projektleiter und später als Konzessionsträger eingestellt. Nach einigen Jahren bei der Firma Altherr hatten sich Ruedi und Anni Lieberherr entschlossen, eine eigene Firma ins Leben zu rufen. So wurde am 1. Januar 1983 von Anni und Ruedi Lieberherr die Einzelfirma Ruedi Lieberherr gegründet und gestartet. Der Betrieb hatte zu Beginn einen Mitarbeiterbestand von gerade vier Personen – Anni und Ruedi Lieberherr, Hannes Blatter und Kurt Oehninger. 1986 konnten Ruedi und Anni die heutige Liegenschaft aus dem Konkurs der ehemaligen Möbelfirma Rutz in Brunnadern erwerben. Bereits zwei Jahre später, 1988, entstand aus der Einzelfirma die Elektro Lieberherr AG – geprägt von Qualitäten im gesamten Elektroinstallationsbereich und dem Apparate-Service und -Handel. In der 30jährigen Geschichte der Firma Elektro Lieberherr hatten über 24 Lehrlinge ihre Ausbildung als Elektromonteur absolviert. Sie alle hatten die Lehrabschlussprüfungen mit Erfolg bestanden.

Schon einige Jahre vor seiner Pensionierung beschäftigten sich Ruedi und Anni Lieberherr mit der Nachfolgeregelung. Durch Zufall wurde Ruedi Lieberherr auf Christoph Kräutler aufmerksam gemacht. Nach einigen Gesprächen zeigte sich der jetzige Geschäftsführer interessiert, und er wechselte im Herbst 2010 in die Firma Elektro Lieberherr AG. Seit dem 1. Januar 2013 ist Christoph Kräutler Geschäftsführer und Inhaber.

An dieser Stelle wünschen die Mitarbeiter ihrem neuen und jungen Chef und Geschäftsführer Christoph Kräutler und Daniela Abderhalden alles Gute im Geschäftsbereich, verbunden mit vielen Erfolgen im Betrieb und im Neckertal.

Die Belegschaft dankt Ruedi und Anni Lieberherr ganz herzlich für die gute, schöne und familiäre Zusammenarbeit. Sie wünscht den beiden alles Gute im wohlverdienten Ruhestand, dass sie noch lange bei guter und frischer Gesundheit das tun können, was sie etliche Jahre zuvor nicht tun konnten.

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