Ebnat-Nesslau-Bahn vom Bundesrat bewilligt

Vor 100 Jahren 5. März: Bahn Ebnat-Nesslau. Das allgemeine Bauprojekt der Schmalspur-Nebenbahn Ebnat-Nesslau Bodensee-Toggenburg-Bahn wurde vom Bundesrat unter einigen Bedingungen bewilligt.

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Vor 100 Jahren

5. März: Bahn Ebnat-Nesslau. Das allgemeine Bauprojekt der Schmalspur-Nebenbahn Ebnat-Nesslau Bodensee-Toggenburg-Bahn wurde vom Bundesrat unter einigen Bedingungen bewilligt.

Wattwil: Auf Einladung der Kommission hatten sich etwa 75 Frauen und Töchter zur jährlichen Hauptversammlung des Krankenpflegevereins in der «Toggenburg» eingefunden.

Als erstes wird der Jahresbericht verlesen; derselbe schildert was der Verein im verflossenen Jahr durch Pflege der Krankenschwester und Abgabe der Kantine an bedürftige Kranke geleistet hat. Die Arbeit der Krankenschwester verteilt sich auf 1934 Besuche, 41/2Tagespflegen, 231/2Nachtwachen und 2981/2Massagen. 1051 Besuche, 22 Tagespflegen und 6 Nachtwachen wurden armen Kranken geleistet.

Der Krankenschwester wird herzlich gedankt für alles, was sie an Kranken durch unermüdliche Pflege und an Gesunden durch Belehrung geleistet hat.

Vor 50 Jahren

4. März: Brunnadern. Kinderlähmung-Schutzimpfung für vorschulpflichtige Kinder. Es ist Gelegenheit geboten, Kinder vom siebenten Monat bis zum sechsten Altersjahr (Schuleintritt) gegen Kinderlähmung impfen zu lassen.

Wildhaus. Der letzte Sticker. Im 68. Altersjahr starb Ernst Bühler, der nach dem Ersten Weltkrieg von den früher gegen 120 Handstickern des Bergdorfes als einziger die Arbeit weiterführen konnte. Im ostschweizerischen Stickereiverband wirkte er als Fachlehrer, im Kurverein als Badmeister am Schönenbodensee und in der Bürgermusik Wildhaus 25 Jahre als Dirigent.

Vor 20 Jahren

1. März: Ebnat-Kappel. Peter Roth bringt ein ungewöhnliches musikalisches Werk zur Aufführung. «Wiegenlied des Todes» Ungewöhnlich schöne, sanfte Musik für ein solches Werk hört man in Gabriel Faurés Requiem opus 48. «man hat gesagt, es drücke nicht das Gefühl der Todesangst aus. Jemand hat es ein Wiegenlied des Todes genannt.

Aber so empfinde ich den Tod als glückliche Befreiung, als Streben nach dem jenseitigen Glück und weniger als schmerzhaften Übergang». Dieses Zitat von Gabriel Fauré, der in seinem Requiem nicht Schrecken vor dem Jüngsten Gericht verbreitet, sondern es mit dem Satz «in Paradisum» ausklingen lässt. Peter Roth hat nun versucht, die Urfassung des Requiems zu rekonstruieren. nebst dem Chorprojekt «St. Gallen» leitet Peter Roth noch zwei weitere Chöre.

Den Choreo-Chor, dem rund 40 Sängerinnen und Sänger aus der Region angehören, hat er vor fünf Jahren ins Leben gerufen.

Vor 10 Jahren

6. März: Neckertal. Neue Strukturen beginnen zu greifen. Innovations- und Förderpreis. Das Ressort «Gastro» organisiert in diesem Jahr ein Pauschalangebot für jeweils vier Tage, das einen Gourmetteil, einen Erlebnisteil und einen Naturteil beinhaltet. Bundeshilfe für Neckiweg. Das Projekt «Neckiweg» soll inhaltlich mehr darstellen als nur einen Wanderweg.

Seit letztem Sommer ist dieser Weg auf dem bestehenden Wegnetz besonders ausgeschildert worden. Mit Ergänzungen und Erlebnisnoten wird der Weg zu einem Themenweg.

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