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EBNAT-KAPPEL: Sprache verbindet und ist ein Schatz

Die Spielgruppe Schnäggehüsli und die Bibliothek engagieren sich für die Sprachförderung von Kindern im Vorschulalter und möchten deren Leselust wecken.
Familien mit Kindern im Vorschulalter der Spielgruppe Schnäggehüsli besuchten die Bibliothek. (Bild: PD)

Familien mit Kindern im Vorschulalter der Spielgruppe Schnäggehüsli besuchten die Bibliothek. (Bild: PD)

Seit sechs Jahren arbeiten die Spielgruppe Schnäggehüsli und die Bibliothek in Ebnat-Kappel Hand in Hand zusammen, wenn es darum geht, Familien mit Kindern im Vorschulalter bei der Sprachförderung ihrer Kinder zu unterstützen. Beide Institutionen finden, dass die Leseförderung lange vor der Einschulung des Kindes und lange bevor ein Kind selbst Buchstaben und Wörter entziffern kann, beginnen soll.

Zugang zum Medium Buch erleichtern

Ende Januar besuchte die Spielgruppe Schnäggehüsli mit allen Eltern und Kindern aus dem Dorf, welche das Angebot der Leseförderung noch nicht kannten, die Bibliothek in Ebnat-Kappel.

Wie Irene Rüdlinger von der Spielgruppe Schnäggehüsli schreibt, sei das Ziel dieses gemeinsamen Projektes der Spielgruppe und Bibliothek, die Freude der Kinder und Eltern am Medium Buch zu wecken. Bei ihnen die Sprachlust mit Reim und Vers zu fördern, vorhandene Hemmschwellen abzubauen und Familien, insbesondere solchen mit Migrationshintergrund, den Zugang zu diesem Angebot zu erleichtern.

Pünktlich fanden sich die Besucherinnen und Besucher in den Räumen der Bibliothek ein. Natürlich durfte als Einstieg das Begrüssungslied, ebenfalls ein zentraler Bestandteil der Sprachförderung, nicht fehlen. Danach liessen sich die Kinder in die Welt von «Charlotte dem eigenwilligen Schaf» entführen, während die Mütter Informationen und wertvolle Tipps zur Sprach- und Leseförderung erhielten. Das breite Bibliotheksangebot an Bilderbüchern und Ratgebern sowie das vielfältige Veranstaltungsprogramm der Bibliothek unterstütze Eltern und Kinder in dieser wichtigen Entwicklungsphase, so Rüdlinger. Mit der kantonalen Broschüre «Sprich mit mir und hör mir zu» zur Förderung der Erst- und Zweitsprache erreiche die Spielgruppe Familien in allen Sprachen.

Sprache ist ein Schatz, den zu pflegen sich lohnt

Eines der wertvollsten Medien zur Sprachförderung des Vorschulkindes sei nach wie vor das Bilderbuch, schreibt Rüdlinger im Communiqué. Denn was gebe es Schöneres, als eng an Mutter, Vater oder Grosseltern gekuschelt den wagemutigen Abenteuern des kleinen Eisbären Lars, der einfühlsamen Geschichte vom guten Schneemann oder den pfiffigen Fingerversen von «Stadtzwerge unterwegs» zu lauschen und danach zusammen über diese Geschichten und Verse zu sprechen? Vorlesen und darüber reden sind wichtige Formen der Sprachförderung und bereiten Kinder gut auf die Schule vor, wird betont. Kinder, welche oft Geschichten hören und nacherzählen können, lernen vieles, was ihnen später in der Schule zugutekommt. Zum Beispiel aufmerksam zuhören, sich konzentrieren, sich an Ereignisse erinnern, neue Wörter, neue Satzmuster und vieles mehr.

Im Anschluss an den Anlass in der Bibliothek blieb den Besucherinnen und Besucher noch etwas Zeit, die Bibliothek auf eigene Faust zu erkunden, persönliche Fragen zu stellen und bereits Bücher auszuleihen. Schliesslich wurden kleine Berge von Büchern von Kindern nach Hause geschleppt und werden dort, erzählt in der Herzenssprache des Kindes, die Freude am Buch vertiefen und zur Erweiterung des Wortschatzes beitragen. (pd/lim)

www.biblioludo-ek.ch

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