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EBNAT-KAPPEL: Schulanlage Wier nimmt Formen an

Die Planung wird detaillierter, das Baugesuch ist eingereicht: Die Gemeinde und die Planer informierten am Montagabend interessierte Bürger über den Stand der Erweiterung der Schulanlage Wier.
Sabine Schmid
Die Baugespanne bei der Turnhalle Wier zeigen die Masse des neuen Schulhauses an. (Bilder: Sabine Schmid)

Die Baugespanne bei der Turnhalle Wier zeigen die Masse des neuen Schulhauses an. (Bilder: Sabine Schmid)

Das Baugesuch für die Erweiterung und Instandsetzung der Schulanlage Wier ist eingereicht. Die Gemeinde Ebnat-Kappel nahm darum die Gelegenheit wahr, um die Bevölkerung über das Bauprojekt zu informieren. Es hätten sich seit dem Ja der Bürgerschaft zum Baukredit von 20,5 Millionen Franken im Februar 2017 einige Änderungen ergeben, führte Gemeindepräsident Christian Spoerlé aus. Die wichtigste sei, dass während der zweijährigen Bauphase kein Schulprovisorium erstellt werde. «Mit vorübergehend eingebauten Schulzimmern in der Aula und Umnutzungen von übrigen Schulräumen können wir dies inhouse lösen», sagte Christian Spoerlé. Dies wirkt sich auf die Kosten aus, die so gesenkt werden können. Zudem hat eine kompaktere Lösung Vorteile für den Schulalltag. In Zusammenhang mit dem Neubau des Pflegeheims gab es auch eine Anpassung bei der Erschliessung und den Parkplätzen.

Leichtbauwände geben mehr Flexibilität

Projektleiter Martin Birrer von der Schällibaum AG Ingenieure und Architekten in Wattwil erläuterte, wie die Schulanlage Wier künftig aussehen wird. Der Hauptzugang erfolgt über die Hüslibergstrasse und führt auf den Pausenplatz, der zwischen dem neuen Schulhaus und der neuen Turnhalle zu liegen kommt. Die Parkplätze für die Lehrpersonen, aber auch für die Besucher der Turnhalle sind an der Rosenbüelstrasse vorgesehen. Aber, betonte Martin Birrer, es soll eine Entflechtung des Strassenverkehrs und des Langsamverkehrs geben. «Die Fussgänger und die Velofahrer sollen auf einem eigenen Weg zwischen dem Schulhaus und den Parkplätzen geführt werden», sagte er.

Sowohl das Schulhaus wie auch die Turnhalle sind auf einem Raster ausgelegt. Das heisst, dass ein Teil der Wände als tragende Elemente fix sind. Die übrigen Wände werden in Leichtbauweise erstellt. Dies erlaube eine grosse Flexibilität, bemerkte Martin Birrer. Vorerst ist eine bestimmte Raumaufteilung geplant. Wenn diese aber einmal nicht mehr sinnvoll wäre, könnte sie mit wenig Aufwand angepasst werden. Den Grundriss bezeichnete Martin Birrer als klassisch. Das heisst, jeweils zwischen zwei Klassenzimmern ist ein Gruppenraum geplant.

Die Schulanlage Wier im Modell mit dem neuen Schulhaus, der dahinterliegenden Turnhalle und dem bestehenden Schulhaus.

Die Schulanlage Wier im Modell mit dem neuen Schulhaus, der dahinterliegenden Turnhalle und dem bestehenden Schulhaus.

Ins neue Schulhaus integriert werden die Bibliothek und die Ludothek. Diese Räume werden so angelegt, dass sie gut von aussen zugänglich sind. In der unteren Ebene werden die Schulküche und Werkräume eingerichtet. Aufgrund des Terrains bekommen auch diese Räume Tageslicht. Die Technikräume und die Heizung werden im unterirdischen Trakt zwischen dem Schulhaus und der Turnhalle sein. Auf derselben Ebene daneben gibt es den Schwingkeller. Mit Oberlichtern und Fenster soll es möglich sein, von aussen in den Schwingkeller zu blicken. Die Turnhalle wird vorerst mit einer Unterteilung geplant. Wie Martin Birrer ausführte, wäre es aber auch hier möglich, zu einem späteren Zeitpunkt eine zweite Unterteilung einzubauen.

Am bestehenden Schulhaus Wier werden Instandstellungsarbeiten vorgenommen. Geplant sind dabei unter anderem ein Durchbruch von der Aula ins benachbarte Musikzimmer, ein Stauraum für die Aula sowie die Umgestaltung einer Etage in einen Kindergarten.

Drei Etappen, die ineinander übergehen

Der Planer gab einen kurzen Abriss über die Ausführung der Bauarbeiten. Das Baugesuch ist eingereicht und man rechnet damit, die Bewilligung bis im Sommer zu erhalten. Die Abbrucharbeiten könnten während der Herbstferien beginnen. Die Realisierung sollte dann in drei Hauptetappen erfolgen: der Bau des Schulhauses und des Zwischentrakts, der Bau der Turnhalle und die Instandsetzung des bestehenden Schulhauses. Martin Birrer betonte aber, dass die Etappen ineinander übergehen. Vorgesehen ist, dass der Schulbetrieb in der neuen Schulanlage im Sommer 2020 aufgenommen werden kann. Gemäss Martin Birrer ist es eine grosse Herausforderung und auch ein wichtiges Anliegen der Bauherrschaft, den Baustellenrayon sauber von der Schule zu trennen, dies aus Sicherheitsgründen. Auch auf anderen Baustellen in der Nähe wird die nötige Rücksicht genommen.

Das Bauprojekt liegt noch bis am 28. März auf. Die Pläne können in dieser Zeit im Gemeindehaus Ebnat-Kappel eingesehen werden.


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