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EBNAT-KAPPEL: Neue Hülle für 180-Jähriges

Das 180-jährige, frühere Pfarrhaus im Ortskern von Kappel ist fertig ­­ umgebaut. Die ersten Mieter sind eingezogen und auch das erste Fest fand bereits statt.
Die Nordwestseite mit neuem Eingang. (Bilder: PD)

Die Nordwestseite mit neuem Eingang. (Bilder: PD)

Anfangs 2015 konnten Dieter Schlinkmeier und seine Frau Ursula Cross Schlinkmeier aus Stäfa das denkmalgeschützte Pfarrhaus aus dem Jahr 1835 zu einem Mehrfamilienhaus umbauen und erweitern. In Holz-Modulbauweise entstanden in den drei Geschossen je eine grosse Wohnung, 3 ? bis 4 ? Zimmer mit einer Wohnfläche von 120 Quadratmetern, sowie im Dachgeschoss eine Ferienwohnung für die Eigentümer.

Dieter Schlinkmeier projektierte und leitete als Architekt die Umbauarbeiten, die ausnahmslos an Handwerksfirmen aus der Region vergeben wurden. Im Sommer 2016 wurden die Arbeiten erfolgreich abgeschlossen; die äusseren Malerarbeiten am Holzschindelschirm des alten Strickbaus wurden in diesem Frühjahr begonnen, denkmalgerecht ausgeführt und soeben fertiggestellt. Den gelungenen Umbau feierten die Mieter am Pfingstsonnabend zusammen mit einigen Nachbarn in der gemeinsamen Gartenlaube, die allen Bewohnern im grossen Garten zur Verfügung steht.

Wie Architekt Schlinkmeier in einer Mitteilung schreibt, seien alle Wohnungen an Personen aus dem mittleren Toggenburg vermietet, welche sich in ihren grossen, modernen, ruhigen und sonnigen Wohnungen in der denkmalgeschützten Gebäudehülle sehr wohlfühlen würden. Und er schreibt, dass sich einige Mieter mit einem vielsagenden Lächeln noch sehr wohl an den Unterricht erinnern, den sie in diesen Räumen vor vielen Jahren besuchten.

Idee des Anbaus kam gut an

Erfreulich sei der gute Kontakt mit allen Nachbarn, wie das jüngste Mieterfest erneut zeigte, so Schlinkmeier. Und er erwähnt die erfolgreiche Zusammenarbeit mit allen beteiligten Behörden und den Organen der Denkmalpflege, die sich von Beginn an für die Projektidee eines modernen Anbaus an das 180-jährige Pfarrhaus begeistern konnten. Speziell zu erwähnen sei die erfreuliche Zusammenarbeit mit Architekt Jörg Rüesch als Denkmalschutz-Beauftragtem der Gemeinde Ebnat-Kappel. Kanton und Gemeinde beteiligen sich zudem mit einem Beitrag an den denkmalpflegerisch relevanten Kosten.

Das Mehrfamilienhaus wird vollumfänglich mit erneuerbarer Energie versorgt. Beheizt wird das Gebäude mit einer Holzpelletheizung und «Warmwasser vom Dach» mit Sonnenkollektoren. Der grosse Gemeinschaftsgarten auf der Ostseite belebt die Umgebung des ehemaligen Pfarrhauses. (pd)

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