EBNAT-KAPPEL: Mehr als eine Ortschronik

In diesen Tagen ist das Ebnat-Kappler Mosaik 2017 erschienen. Es beinhaltet nicht nur, was in den vergangenen Monaten in der Gemeinde gelaufen ist, sondern gibt einen Einblick in unbekanntes Bekanntes.

Sabine Schmid
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Zwölf Monate sind eine lange Zeit, in der viel passiert ist. Was die Gemeinde Ebnat-Kappel bewegt hat, ist im Ebnat-Kappler Mosaik nachzulesen. Von Vereinsgeschehen über die Jahrmärkte, von politischen Vorlagen bis zum Strassenfest, spiegelt die Dorfchronik alle wichtigen Ereignisse wider.

Im Mosaik wirft die zuständige Redaktorin Jolanda Spengler viel mehr Themen auf als die vergangenen Geschehnisse. Viele Seiten werden verschiedenen Themen wie Industrie, Natur oder Gesellschaft gewidmet. Unter dem letztgenannten Titel beispielsweise lernen die Leser die 2Takt Challenge kennen, eine Rundfahrt für «Velotöffli» von Ebnat-Kappel auf die Schwägalp und zurück. Die Chefs von acht Firmen aus Ebnat-Kappel, die bekannte Produkte herstellen, erzählen, wie sie die Veränder-ungen der Wirtschaft bewältigt haben, wo sie sich heute positionieren und wie sie sich für die Zukunft wappnen. Dazu gibt es einen kurzen Exkurs in die Wirtschaftsgeschichte des 20. Jahrhunderts, welches für die Entwicklung des Industriedorfs mit breiter Branchenausrichtung prägend war.

Brauchtum, Natur und der langjährige Dorfpolizist

Einen Blick hinter die Kulissen gewährt auch die Ebnat-Kappler Halszithergruppe, die ihre Leidenschaft einem alten Musikinstrument gewidmet hat. Mit der Pilzkontrolleurin Marijke Frater-Schröder werden die Leser auf einen Spaziergang durch den Gemeindewald mitgenommen. Dabei erleben sie Pilze als spannende, aber auch unberechenbare Waldbewohner.

Einige Seiten in der Zeitschrift sind der evangelischen Kirche und ihrem Projekt für den Neubau eines Begegnungszentrums gewidmet. Dieser runde, pavillonartige Bau, der ans Pfarrhaus angebaut wurde, kann im Dezember bezogen werden. Unter dem Titel Soziales begleitet das Mosaik den Rentner Huli Bolt zu einem Besuch bei den Asylsuchenden, die im Stüssihaus untergebracht sind. Schliesslich ist im Mosaik ein Porträt von Max Büchel zu finden. Vor 16 Jahren ging der gebürtige Rheintaler in Pension, nachdem er vier Jahrzehnte bei der Polizei arbeitete. Rund zwei Drittel seines Dienstes leistete er in Ebnat-Kappel. Max Büchel erzählt von seinen Erlebnissen und verrät, was er heute gerne unternimmt.

Das Ebnat-Kappler Mosaik ist auch in diesem Jahr von zahlreichen Gönnern und Sponsoren finanziell unterstützt worden. Als Herausgeber fungieren die Politische Gemeinde, der Gewerbeverein und die Arbeitgebervereinigung.

Sabine Schmid

sabine.schmid@toggenburgmedien.ch

Das Ebnat-Kappler Mosaik ist an den folgenden Verkaufsstellen in Ebnat-Kappel erhältlich: Toggenburger Drogerie; Landi, Papeterie Haab; Stäheli Früchte und Gemüse AG; Bäckerei Forrer; Café-Konditorei Kunz. Es kann auch über den Web-Shop unter www.verlagshaus-schwellbrunn.ch bezogen werden.