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EBNAT-KAPPEL: Gute Voraussetzungen für anstehende Investitionen

112600 Franken im Minus waren budgetiert, am Schluss wurden es 1,65 Millionen Franken im Plus. Die Rechnung der politischen Gemeinde gab keinen Anlass zu Diskussionen.

Mit einer musikalischen Aufforderung zu Bewegung unter dem Titel «Let’s keep fit» begann die Bürgerversammlung der politischen Gemeinde Ebnat-Kappel. Der Schülerchor Xangbüx unter der Leitung von Elisabeth Eberhard und Marco Juli motivierte die Anwesenden zur Fitness, doch in den engen Kirchenbänken war dem nicht so einfach nachzukommen. Nach diesem erfrischenden Auftakt lenkte Gemeindepräsident Christian Spoerlé das Interesse der 91 Stimmbürger auf eine trockenere Materie, auf die Jahresrechnung 2017.

Stabile Wirtschaft und Wachstum haben geholfen

Der Gemeinderat habe gemäss den Vorgaben des Kantons vorsichtig budgetiert, sagte Christian Spoerlé. Die stabile Wirtschaft und das Wachstum hätten dann dazu geführt, dass die Gemeinderechnung positiver ausgefallen sei. Es resultierte ein Ertragsüberschuss von 1,65 Millionen Franken. Dieser fliesst ins Eigenkapital, dieses beträgt nun 7,37 Millionen Franken. «Das gute Resultat lässt dem Gemeinderat Spielraum», sagte der Gemeindepräsident. Die gute Finanzlage der Gemeinde schaffe gute Voraussetzungen für die anstehenden Investitionen. Zudem werde im nächsten Budgetprozess über die Senkung des Steuerfusses diskutiert.

Das gute Ergebnis resultierte nicht allein durch Mehreinnahmen bei den Steuern. Bei den Gemeindesteuern erreichte Ebnat-Kappel das Budget nämlich um 73000 Franken nicht, hingegen nahm die Gemeinde bei den Steuern der juristischen Personen, Grundstückgewinnsteuern und Quellensteuern 570000 Franken mehr ein. Ins Gewicht fallen weiter Besserstellungen bei verschiedenen Budgetposten. So kostete die Schule 242000 Franken weniger als vorangeschlagen. Wie Schulratspräsident Pierre Joseph begründete, ist die vor allem auf tiefere Personalkosten zurückzuführen. Zudem wurden Schulgelder für Talentschüler und Sonderschüler eingespart. Ebenfalls eine Rolle spielen die Gesundheits- und Sozialkosten. Der Kostenanteil an die Pflegefinanzierung fiel um 31700 Franken tiefer aus, bei der finanziellen Sozialhilfe wurden 294500 Franken weniger ausgegeben. Zudem gab es mehr Rückerstattungen von Alimenten.

Die Kosten für die Sanierung des Wanderwegs beim Bahnhof wurden zurückgestellt. Die Arbeiten können aufgrund eines hängigen Rechtsverfahrens noch nicht ausgeführt werden. Bei den verpachteten Alpen bezog die Gemeinde 353000 Franken aus der Reserve. Diese wurden verwendet, um zusätzliche Abschreibungen in der Höhe von 378000 Franken zu tätigen. Zur Rechnung wurde weder eine Frage gestellt noch sonst die Diskussion gewünscht. Die Stimmbürger genehmigten in der Folge die Jahresrechnung einstimmig.

In der allgemeinen Umfrage sprach sich ein Bürger gegen die neue Linienführung des BLWE-Busses durch die Sonnegg- und die Rosenbühlstrasse aus. Christian Spoerlé nahm das Anliegen entgegen, der Gemeinderat habe diesbezüglich noch keinen Entscheid gefällt, sagte er. (sas)

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