Eberle kritisiert Ausserrhoden

APPENZELL. Grossrat Ruedi Eberle kritisierte, dass Appenzell Ausserrhoden den Beitrag an die Appenzellerland Regionalmarketing AG (Armag) gestrichen hat. «Das ist eine Ohrfeige für die Organisation.» Ausserrhoden erweise sich als Partner, auf den man sich nicht verlassen könne.

Drucken
Teilen

APPENZELL. Grossrat Ruedi Eberle kritisierte, dass Appenzell Ausserrhoden den Beitrag an die Appenzellerland Regionalmarketing AG (Armag) gestrichen hat. «Das ist eine Ohrfeige für die Organisation.» Ausserrhoden erweise sich als Partner, auf den man sich nicht verlassen könne. Landammann Daniel Fässler sagte, die Standeskommission habe den Entscheid mit Erstaunen zur Kenntnis genommen, es habe dazu keine Gespräche gegeben. «Mit dem Beschluss wurden Tatsachen geschaffen.» Der Rückzug Ausserrhodens habe gravierende Konsequenzen. Er gehe davon aus, dass Armag liquidiert werden muss. Innerrhoden werde für den Fehlbetrag nicht einspringen.

Mit dem Ausstieg aus der Armag will Appenzell Ausserrhoden im Rahmen des Entlastungsprogramms 2015 jährlich 100 000 Franken sparen. «Staatliche Unterstützung bei der Vermarktung ist nicht Kernaufgabe des Kantons», begründete Frau Landammann Marianne Koller-Bohl den Schritt. (miz/mge)

Aktuelle Nachrichten