«E suuberi Sach» in Appenzell

Bauhelm und Ohrschutz waren am Donnerstag Pflicht. Über 100 Gäste erlebten die neue Aushub-Waschanlage für Steine und Kies der Koch AG in Aktion.

Andy Lehmann
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Die Brüder Sacha, Benno und Urs Koch haben mit der Aushub-Waschanlage in die Zukunft investiert. Bild: Andy Lehmann

Die Brüder Sacha, Benno und Urs Koch haben mit der Aushub-Waschanlage in die Zukunft investiert. Bild: Andy Lehmann

Die Strassen- und Tiefbaufirma Koch AG hat in die Zukunft investiert. Nun führte sie am Donnerstag ihre neue Aushub-Waschanlage vor. Aufgeteilt in mehrere Gruppen, begaben sich die Gäste mit Schutzhelm und Ohrstöpseln auf den geführten Rundgang durch die Grossanlage.

Dort ist es laut. Steine werden sortiert und zermalmt. Fast 400 Meter Förderband, zwölf Siebe und mehrere Rüttler verarbeiten stündlich 100 Tonnen Aushubmaterial. In 17 grossen Silos werden Recyclingkies und diverse Kiessorten bis zur Wiederverwertung gelagert. Die Anlage wird mit Kameras überwacht und kann von einem Mitarbeiter mit dem iPad bedient werden.

«Drei Gründe waren ausschlaggebend für die Investition von 4,2 Millionen Franken in die Aushub-Waschanlage: Fehlende Deponien in der Ostschweiz, die nachhaltige Nutzung natürlicher Rohstoffe und der Einsatz von Recyclingprodukten», sagt Urs Koch, der mit seinen Brüdern Benno und Sacha das Bauunternehmen leitet.

Heute Samstag, wird die Waschanlage an einem Tag der offenen Tür präsentiert.